Missio canonica

Missio canonica

Anspruch und Zuspruch

Katholische Religionslehrerinnen und Religionslehrer leisten einen unverzichtbaren Dienst für die heranwachsende Generation, die Gesellschaft und für die Kirche. Sie stehen mit ihrer Person für den Glauben der Kirche und werden in der Schule und ihrem weltanschaulich pluralen Umfeld als deren Repräsentantinnen und Repräsentanten angesehen und angesprochen.

Die missio canonica zur Erteilung des katholischen Religionsunterrichts durch den Erzbischof von Köln stellt hierzu eine Vertrauenserklärung und eine Ermutigung dar.

Die missio canonica ist eine Voraussetzung zur Erteilung des katholischen Religionsunterrichts und wird nach Ablegung der Zweiten Staatsprüfung durch eine erneute Antragstellung unbefristet ausgestellt.

Im Folgenden sind Kriterien aufgeführt, die relevant für den Erhalt der missio canonica sind:

  • Der/die Religionslehrer/in bekennt sich zu seinem/ ihrem Glauben und lebt aus einer persönlichen Gottes- und Christusbeziehung in der Gemeinschaft der Kirche.

  • Der/die Religionslehrer/in ist sich der Rolle als Repräsentant/-in der Kirche bewusst, indem er/ sie den Religionsunterricht in Übereinstimmung mit der Lehre der Katholischen Kirche erteilt.

  • Der/die Religionslehrer/in versteht sich als Teil der katholischen Kirche. Er/sie nimmt am Leben der Pfarrgemeinde teil und ist mit dieser Gemeinschaft in der gottesdienstlichen Feier verbunden.

  • Der/ die Religionslehrer/in lebt sein/ ihr Christsein glaubwürdig in Beziehungen und Gesellschaft. Er/ sie empfängt die Sakramente der Kirche und schöpft daraus Kraft für das eigene Christsein und die persönliche Lebensführung. Dies wird auch sichtbar in der Gestaltung des Ehe- und Familienlebens.

 

Hinweise zur Antragstellung

Möglichkeiten zur Beratung und Unterstützung