Schulpastorale Aktionen

Aktionen rund um die Schulpastoral im Erzbistum Köln

An dieser Stelle möchten wir Ihnen Aktionen vorstellen, die rund um die Schulpastoral im Erzbistum Köln stattgefunden haben bzw. stattfinden.

Vielleicht ist etwas dabei, was Ihnen Geschmack auf Schulpastoral macht?! Dann sprechen Sie uns an – und wir überlegen gerne mit Ihnen, was schulpastoral an Ihrer Schule möglich sein kann!

Ob Wallfahrten, Tage religiöser Orientierung oder Religiöse Projekttage für Schülerinnen und Schüler, Oasentage für Lehrende, ob Gottesdienstvorbereitungen, soziale caritative Projekte oder Teilhabe an großen Events wie WJT’s, – im Sinne der Schulpastoral sind vielfältige Aktionen möglich

Hier wollen wir davon berichten – und auch Ihnen die Möglichkeit geben, uns Ihre Aktionen mitzuteilen!

Über den fertig eingerichteten Schul-Bauwagen freuten sich mit ihnen Thomas Bruns (Pastoralreferent in der Schulpastoral des Erzbistums Köln), Landespfarrerin Sabine Lindemeyer, Leiterin der Fachstelle für Schulseelsorge in der EKiR, Superintendent Markus Zimmermann (Kirchenkreis Köln-Nord), Thomas vom Scheidt (Schulreferent im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region), Benjamin Bizer, evangelischer Religionslehrer und Schulseelsorger und Jutta Reinke-Winkhold (katholische Religionslehrerin und Beauftragte für Schulpastoral)

Kirche auf dem Schulhof - Mobile Ruhe im Bauwagen

Das Leben ist eine Baustelle: Mobile Ruhe auf dem Schulhof

„Dieser Bauwagen ist ein Leuchtturm-Projekt. Ein hervorragendes Beispiel für neue, innovative Formen von Gemeinde: Die Kirche ist da präsent, wo Jugendliche sind“, sagt der stellvertretende Stadtsuperintendent Markus Zimmermann des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region über das Haus auf Rädern auf dem Schulhof des Ernst-Mach-Gymnasiums in Hürth. Der Wagen bietet Ruhe in den Pausen und die Möglichkeit für „abgeschirmte“ Gespräche bei Problemen oder Krisen. Im Februar wurde der Wagen am Rande des Schulhofs aufgestellt, er ist inzwischen vollständig eingerichtet und nun auch mit den Logos seiner beiden Sponsoren versehen: der Evangelischen Kirche im Rheinland und des Erzbistums Köln.

Bauwagen-Ökumene

Lautstärke und „Gewusel“ an großen Schulen sind auch für Schülerinnen und Schüler oft Stressfaktoren. An langen Unterrichtstagen haben nicht nur die Lehrenden das Bedürfnis nach ein bisschen Ruhe. Das Ernst-Mach-Gymnasium Hürth besuchen knapp 1.000 Schülerinnen und Schüler – ein Rückzugsort wird eigentlich immer gebraucht. Der Bauwagen der Schulseelsorge bzw. der Schulpastoral steht als kleine Oase am Rande des Hofs neben den Bäumen. „Konfessionen sind hier egal“, sagt Jutta Reinke-Winkhold, Beauftragte für Schulpastoral des Erzbistums. „Auch muslimische Schülerinnen und Schüler kommen ganz selbstverständlich mit hinein.“ Die Idee zu dem Projekt stammt von ihr und ihrem Kollegen und Schulseelsorger Benjamin Bizer. „Anlaufschwierigkeiten gab es nicht, in keiner Altersgruppe“, fasst Benjamin Bizer ihren Einsatz in den großen Pausen zusammen. „Die Schülerinnen und Schüler kommen meistens gleich mit mehreren. Überhaupt habe ich hier noch nie einen Kollegen alleine sitzen sehen.“

Ruhe ist Luxus

Landespfarrerin Sabine Lindemeyer, Leiterin der Fachstelle für Schulseelsorge der Landeskirche, sieht einen doppelt positiven Effekt des Bauwagen-Projekts. „Für die jüngeren Schülerinnen und Schüler gehört dieser Platz, an dem es ruhiger ist, von Anfang an dazu und wird damit ein Stück Schulkultur. Davon hat auch die Schule etwas!“ Der Bauwagen ist ein besonderer Ort, der Abstand zum quirligen Tagesablauf schafft. Einige Religionslehrende verlegen ihren Unterricht hierher, ab und zu wird gebastelt, um eine kommunikative Atmosphäre zu schaffen. Manchmal werden Schulpastoral und -seelsorgende auch um Einzelgespräche gebeten. Nach den Sommerferien ziehen die Streitschlichterinnen und Streitschlichter mit in den Wagen ein und vermitteln bei Konflikten – abgeschieden – zwischen Mitschülerinnen und Mitschülern.

„Der große Vorteil ist, dass dieser Wagen für diese Nutzung determiniert ist“, erklärt Thomas Bruns, Pastoralreferent in der Schulpastoral des Erzbistums Köln. „Auch wenn es phasenweise räumlich eng an der Schule sein sollte, wird er nie für einen anderen Zweck besetzt.“ Innen ist der Wagen optisch in einen Teil zum Reden und „nur so da sein“ und einen für Spirituelles und Andacht eingeteilt. „Oh, das ist aber groß hier“, hat Benjamin Bizer schon einige Male als erste Reaktion bei Betreten des Wagens gehört. Tatsächlich ist es geräumig genug, um sich in unterschiedlichen Bereichen aufzuhalten.

„Symbolisch für uns als Kirche: Raus aus den Mauern!“

Für Markus Zimmermann ist der von beiden Kirchen in Köln gemeinsam finanzierte Bauwagen weit mehr als nur ein ökumenisches Projekt. „Er ist symbolisch für uns als Kirche“, sagt er. „Wir müssen aus den Mauern raus und Kirche nach draußen bringen, an andere Orte! Wir können den Kolleginnen und Kollegen nur danken, sich mit ihrer Idee durchgesetzt zu haben.“

Der Bauwagen ist fahr- bzw. rolltüchtig und damit nicht nur theoretisch bei besonderen Anlässen auch an anderen Orten einsetzbar. Auf der Didacta, Europas größter Bildungsmesse, war er bereits zu sehen. Werden Sponsoren für weitere Schulhof-Bauwagen gefunden, können künftig noch mehr Schulen und Schülerinnen und Schüler von dem Konzept profitieren: „einmalig“ sollte es nicht bleiben.

https://www.kirche-koeln.de/kirche-auf-dem-schulhof-mobile-ruhe-im-bauwagen/ 

Text: Claudia Keller

Quelle: Evangelischer Kirchenverband Köln und Region

Has(s)t Du sie noch alle? Ein Projekt für Toleranz und Menschlichkeit - gegen Rechtsradikalismus

Theaterprojekt für Toleranz und Menschlichkeit – gegen Rechtsradikalismus

Ein schulpastorales Projekt in der Region Wuppertal, Remscheid, Solingen und Kreis Mettmann

Ansprechpartner
Bernd Foitzik
Gemeindereferent i.d. Schulpastoral
Schulreferat Wuppertal
Laurentiusstr. 7
42103 Wuppertal
Tel.: 0202/69516805
E-Mail

Flyer zum Download (PDF)

 

> www.hasst-du-sie-noch-alle.de

Pausenaktion: 15 Minuten für Deine Welt!

Pausenaktion: 15 Minuten für Deine Welt!

Auch mit wenig Zeit und mit kleinen Schritten können wir die Welt verändern. Man muss nicht Bundeskanzlerin oder Präsident der USA sein, um etwas bewegen zu können: Eine gerechtere Welt ist möglich… es bleiben mindestens 15 Minuten Pausen-Zeit!

www.15-minuten-fuer.de

Pausenaktion: Pixi-Heft zum Download (PDF)

 

Eine Gemeinschaftsaktion der Fachbereiche Schulpastoral des Erzbistums Köln, dem Bistum Aachen und dem Bischöflichen Hilfswerk MISEREOR mit Dank an die erzbischöfliche Marienschule in Opladen.

Gebetomat

Die schulpastorale Aktion "GEBETOMAT"

In diesem Jahr ist die Fachtagung Schulpastoral (5.3.2016) zugleich der Auftakt fur die schulpastorale Aktion "GEBETOMAT". In den Monaten nach der Fachtagung bieten wir allen (öffentlichen und erzbischöflichen) Schulen im Erzbistum Köln die Möglichkeit, für jeweils 3-4 Wochen den sogenannten GEBETOMATEN des Berliner Künstlers Dr. Oliver Sturm auszuleihen. Im Rahmen der Fachtagung kann der GEBETOMAT ausprobiert werden, außerdem wird der Künstler bei der Fachtagung anwesend sein.

Der GEBETOMAT bietet eine Schnittstelle zwischen Kunst und Religion und kann somit auch fächerübergreifend von Interesse sein. Im Rahmen der schulpastoralen Aktion soll der GEBETOMAT als Türöffner und Gesprächsanregung zum Thema „Gebet und Religion“ dienen. Im öffentlichen Raum einer Schule bietet er vor dem Hintergrund einer multireligiösen Gesellschaft auch die Chance zur Wahrnehmung anderer Religionen als Glaubensgemeinschaften und zum interreligiösen Dialog. Nicht zuletzt kann der „GEBETOMAT“ auch ein spiritueller Ort im öffentlichen Raum sein.

Wie funktioniert der GEBETOMAT?

Sobald der Besucher die Kabine betreten und den Vorhang zugezogen hat, erscheint auf einem Touchscreen ein Menü, über das verschiedene Gebete ausgewählt werden können – eine Berührung und das gewünschte Gebet erklingt. Der Besucher hat die Möglichkeit, Gebete aus den großen Weltreligionen und zahlreichen anderen Glaubensrichtungen und religiösen Gemeinschaften auszuwählen und anzuhören.

„Der GEBETOMAT bietet mit seiner großen akustischen Vielfalt des Glaubens eine schöne Möglichkeit, gerade jungen Menschen ein spirituelles Angebot zu machen, ohne jedoch Verbindlichkeiten zu fordern. Es geht vielmehr um ein ‚Einhorchen’ ins Gebet“, so Benedikt Klaucke, freier Mitarbeiter der Abteilung Schulpastoral im Erzbistum Paderborn.

(Dort wird bereits eine ähnliche Aktion durchgeführt. Der folgende Link gibt einen Eindruck vom schulpastoralen Einsatz des „Gebetomaten“ im Erzbistum Paderborn wieder: http://www.erzbistum-paderborn.de/44-Angebote-Service/851-Videos/17242,VIDEO%3A-Gebete-per- Touchscreen%3A-der-GEBETOMAT.html)

Die Aktion:

Wir bieten Ihnen an, den GEBETOMATEN für 3-4 Wochen kostenfrei auszuleihen, an Ihrer Schule aufzustellen und im Rahmen von schulpastoralen Aktivitäten (oder auch in unterrichtlichen Zusammenhängen) zu nutzen. Der GEBETOMAT ist für die Aktionsdauer über die Abteilung Schulpastoral und Hochschulen versichert. Der Transport und die Aufstellung erfolgt durch eine von uns beauftragte Spedition.

Buchung:

Die Buchung des Gebetomaten erfolgt bei der Abteilung Schulpastoral und Hochschulen über:

Bernhard Mosbacher
bernhard.mosbacher@erzbistum-koeln.de
Tel.: 0221 1642 3795

Begleitung und Unterstützung:

Die Nutzung und inhaltliche Gestaltung vor Ort liegt bei der jeweiligen entleihenden Schule. In Absprache mit den regionalen Pastoral- und Gemeindereferent/innen in der Schulpastoral ist aber eine punktuelle Unterstützung möglich.