Auftakt im Karneval:111 Jahre Caritas Köln – Jubiläumsjahr mit vielfältigen Aktivitäten

"2.300 Mitarbeitende und über 1.600 Ehrenamtliche der Caritas Köln setzen sich jeden Tag für Menschen ein, die Unterstützung benötigen. Die Arbeit der Mitarbeitenden und das Engagement der Ehrenamtlichen ergänzen sich auf besondere Weise", erklärt Markus Peters, Vorstandssprecher der Caritas Köln. "Gemeinsam machen wir deutlich: Wir lassen niemanden allein. Gerade in einer Zeit, in der Einsamkeit generationenübergreifend zunimmt, ist es unser Anspruch, für die Menschen da zu sein: Wir wollen nicht nur tragfähige Lösungen für ihren Alltag entwickeln, sondern ihnen auch vermitteln, dass sie ein wichtiger und wertvoller Teil der Kölner Gemeinschaft sind."
Seit nunmehr 111 Jahren steht die Caritas in Köln Menschen zur Seite, die Unterstützung benötigen: Kindern und Jugendlichen, Familien, älteren Menschen, Menschen mit Behinderung und Menschen in besonderen Lebenslagen. Was 1915 als konkrete Hilfe in schwierigen Zeiten begann, ist heute ein breit aufgestelltes soziales Netzwerk: Über 80 Dienste und Einrichtungen sind im gesamten Stadtgebiet aktiv in der Kinder- und Jugendhilfe, in stationären Pflege-Einrichtungen (sieben Altenzentren, zwei Hospize) und der ambulanten Pflege, in fünf Kitas, in Unterkünften und Projekten für geflüchtete Menschen sowie Wohnhäusern und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.
Jubiläumsjahr mit vielen Aktionen: Karneval zum Auftakt
Im Jubiläumsjahr 2026 sind zahlreiche Aktionen geplant. Den emotionalen Auftakt bildet – ganz kölsch – der Karneval. Neben einer Kostümsitzung und einem "Loss mer singe"-Event ist die Teilnahme einer Fußgruppe am Rosenmontagszug das Highlight – "zum ersten Mal in der Geschichte der Caritas Köln", wie Peters betont.
Passend zum diesjährigen Sessionsmotto des Kölner Karnevals "Mer dun et för Kölle" spielt auch das Ehrenamt in der Caritas Köln eine wichtige Rolle. "Wir sind sehr dankbar für die vielen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und unsere Arbeit auf wertvolle Weise unterstützen", bedankt sich Peters. Die Ehrenamtlichen verbringen Zeit mit pflegebedürftigen Menschen, bieten Hilfe im Alltag, unterstützen bei der Integration, begleiten Freizeitangebote für junge und ältere Menschen oder entlasten Angehörige.
Ein besonderes Beispiel sind die "Kölsch Hätz Nachbarschaftshilfen", ein gemeinsames Angebot von Caritas und Diakonie: Hier pflegen Ehrenamtliche nachbarschaftliche Beziehungen, stärken soziale Einbindung und sorgen dafür, dass Menschen in ihrem Veedel nicht allein bleiben. "Gemeinsam geht vieles besser und macht Köln lebenswerter", bringt es Peters auf den Punkt. "Und das Engagement bereichert auch die Ehrenamtlichen selbst – durch Nähe, Sinn und oft langjährige Freundschaften. Hier wird ‚Gemeinsam, nit einsam‘ ganz konkret erlebbar."
111 gute Taten
Die Kraft der Gemeinschaft macht die Caritas Köln auch mit der Aktion "111 gute Taten" sichtbar. Sie lädt Menschen dazu ein, sich aktiv an sozialem Handeln zu beteiligen. Herzstück ist der "Gute-Taten-Shop" auf der Spendenseite der Caritas unter www.caritas-koeln.de/gutetaten. Dort können Unterstützer*innen symbolisch eine gute Tat auswählen und damit gezielt caritative Arbeit fördern – etwa in den Bereichen Beratung, Bildung, Existenzsicherung oder Teilhabe.
Jede gute Tat steht stellvertretend für reale Angebote der Caritas Köln und unterstützt deren langfristige Finanzierung. Die Aktion richtet sich sowohl an Privatpersonen als auch an Unternehmen, die soziales Engagement sichtbar machen und Verantwortung übernehmen möchten. Als Zeichen der Unterstützung erhalten Spender*innen auf Wunsch ein personalisiertes Zertifikat über ihre gewählte gute Tat.
"Wir freuen uns auf ein lebendiges Jubiläumsjahr und darauf, Menschen immer wieder miteinander zu verbinden. So tragen wir dazu bei, dass Köln eine lebenswerte Stadt für alle ist. ‚Gemeinsam, nit einsam‘ wollen wir jeden Tag spürbar machen", so Peters.
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