Domkapitular Markus Bosbach eröffnet im Mariendom die Wallfahrtssaison zum Hardenberger Gnadenbild

2. Mai 2021 Newsdesk/Schoon, Je

In Velbert-Neviges wurde am ersten Tag des Marienmonats Mai die 340. Wallfahrtssaison eröffnet. Im Mariendom entzündete der stellvertretende Generalvikar des Erzbistums Köln, Domkapitular Monsignore Markus Bosbach, während eines Gottesdienstes die diesjährige Wallfahrtskerze vor dem Hardenberger Gnadenbild. Der Kupferstich, der die unbefleckt empfangene Gottesmutter zeigt und zu dem jedes Jahr Tausende Gläubige pilgern, wurde dafür extra aus seinem Aufstellungsort in einer Säule entnommen und in einer goldenen Monstranz im Altarraum ausgestellt.

Bosbach: „Neviges geistliches Herz des Erzbistums“

In seiner Begrüßung stellte Bosbach die Bedeutung des Wallfahrtsortes heraus, der trotz seiner Lage am Rand der Diözese ein „geistliches Herz“ sei. An diesem Ort, an dem sich viele Menschen unter den Schutz von Maria stellen, der „Mutter des guten Rates“, bat er auch um die Fürsprache für das Erzbistum Köln. Die Predigt von Bosbach stand ganz unter dem diesjährigen Pilgermotto: „Atme in uns, Heiliger Geist“. So sei Maria, die sich vom Heiligen Geist habe in Dienst nehmen lassen, eine Zeugin für die Freundschaft und Liebe Gottes mit den Menschen geworden. Dies könne auch während der aktuellen Corona-Lage ein Trost- und Hoffnungszeichen sein. „Mögen viele Pilgerinnen und Pilger trotz der Einschränkungen der Pandemie in der Hand Mariens den Himmel in ihrem Leben neu entdecken und den lebensspendenden Atem Gottes, den Heiligen Geist.“, sagte Bosbach.

Im Anschluss an die Messe gab es für die ersten Pilgerinnen und Pilger des Wallfahrtsjahres 2021 eine ganz besondere Möglichkeit: Sie konnten sich mit dem Gnadenbild einzeln segnen lassen.