„Wave Yeu – wie steht es mit den Werten“: Bildung für mehr Demokratie

19. Mai 2022 Newsdesk/ke, KJA Köln
Abschlussveranstaltung des transnationalen Erasmus+ Projektes in Köln

In der vergangenen Woche trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Griechenland, Italien, Spanien, Serbien und Deutschland, um über die Ergebnisse ihres Transnationalen Erasmus+ Projektes „ Wave Yeu – wie steht es mit den Werten“ zu diskutieren. Gastgeber war die KJA Köln, die mit ihrem Jugendmigrationsdienst Köln an diesem dreijährigen Projekt teilgenommen hat. Die Veranstaltung war Teil des von der Europäischen Union ausgerufenen „Europäischen Jahrs der Jugend“ und wurde von der BAG Katholische Jugendsozialarbeit und dem Jugendmigrationsdienst Köln (KJA Köln) organisiert.

„Die gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse aus drei Jahren intensivem Austausch, werden von den Vertretungen der internationalen Partnerorganisationen zusammengefasst vorgestellt und zur Diskussion gebracht“, sagte Peter Scholz im Vorfeld der Veranstaltung. Der Leiter des Jugendmigrationsdiensts Köln war gemeinsam mit dem Internationalen Bund (IB) als Vertretung aus dem Rheinland in dem Austauschprogramm involviert. „Nachdem wir in den beteiligten Ländern Griechenland, Italien, Spanien und Serbien zu Gast sein durften, freue ich mich, dass die Evaluation und der gemeinsame Abschluss nun in Köln in Präsenz stattfinden kann“.

Transnationaler Austausch über Integration

Ziel des Projekts war, den Austausch bewährter Praxis bei der Integration junger Migrantinnen und Migranten zu optimieren und die Zusammenarbeit der Jugendsozialarbeit auf europäischer Ebene zu verbessern. Im Mittelpunkt stand der transnationale Austausch über die Praxis der Vermittlung europäischer Werte und der Demokratiebildung in der sozialen Arbeit mit Zugewanderten und der Aufnahmegesellschaft.

Die Erkenntnisse des Projektes lagen auf der Bildung. Um mehr Demokratie auch bei den jungen Menschen die zu uns nach Europa kommen zu verankern, ist es wesentlich, auch bereits in der Schule massiv auf die demokratischen Werte hinzuweisen. 

Die Organisatoren des Projekts zeigen sich zufrieden. Man habe viel voneinander gelernt, so die einheitliche Meinung, sicherlich werden sich alle Projektteilnehmenden nicht so schnell aus den Augen verlieren.