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missio Aachen und Schirmherrin Gundula Gause rufen zur Unterstützung auf:Afrikatag und Afrikakollekte 2026

Datum:
2. Jan. 2026
Von:
Newsdesk; missio
In Zeiten des Rückzugs staatlicher Hilfen ruft die Journalistin und Schirmherrin Gundula Gause zur Unterstützung des Afrikatages 2026 auf. Die Kollekten in den Gottesdiensten für den diesjährigen Afrikatag finden im Erzbistum Köln am 6. Januar 2026 statt.

Organisiert wird der Afrikatag vom katholischen Hilfswerk missio Aachen. Im letzten Jahr spendeten katholische Gläubige in deutschlandweit 791.000 Euro, im Erzbistum Köln kamen rund 41.500 Euro zusammen. "Diese Aktion stärkt die Ausbildung von Ordensfrauen. Sie sind das Rückgrat der sozialen Arbeit in vielen afrikanischen Ländern. Wo andere aufgeben, spenden sie Hoffnung. Das habe ich selbst bei Reisen zu missio-Projektpartnern in Afrika erlebt", sagt Gundula Gause und erklärt: "In einer Zeit, die vom Rückzug staatlicher Hilfen geprägt ist, ist die christliche Zivilhilfe umso wichtiger".

Spende fördert Frieden

Wie dringend diese Hilfe ist, zeigt der Afrikatag 2026 am Beispiel der katholischen Ordensfrauen "Sacred Heart Sisters" in Juba, Südsudan. Millionen Menschen sind dort auf der Flucht. Auch die Schwestern haben ihr Zuhause verloren und leben nun in einem baufälligen Konvent. Sie schlafen in Abstellkammern, kochen in einem alten Schuppen und teilen die Not der Menschen um sie herum. Trotz der schwierigen Umstände begleiten sie die Familien. Ihr Einsatz steht stellvertretend für viele Ordensgemeinschaften in Afrika. 

"Diese Schwestern leisten Übermenschliches. Sie tragen Bildung, medizinische Hilfe und Trost in Regionen, die von Krieg und Vertreibung gezeichnet sind. Sie stärken und befähigen andere Frauen, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Das ist mir ein besonderes Anliegen. Der Glaube dieser Schwestern, ihre Tatkraft, ihre Ausdauer und ihr Mut beeindrucken mich zutiefst", sagt Gundula Gause. "Wenn wir die Ausbildung von Ordensfrauen in Afrika unterstützen, investieren wir direkt in Frieden, Versöhnung, Gleichberechtigung der Frauen und Zukunft für viele Menschen", ergänzt die Journalistin überzeugt.

Afrikatags-Kollekte stärkt Eigenständigkeit der Kirche

Die Afrikatags-Kollekte ist die älteste gesamtkirchliche Solidaritätsinitiative der Welt. Ursprünglich wurde sie 1891 ins Leben gerufen, um Spenden für den Kampf gegen die Sklaverei zu sammeln und die Arbeit der Missionare zu unterstützen. Heute stärkt sie die Eigenständigkeit der Kirche in Afrika – besonders durch die Ausbildung einheimischer Ordensfrauen.

Die Kollekten in den Gottesdiensten der katholischen Kirchen in Deutschland für den Afrikatag 2026 finden je nach (Erz)-Diözese zwischen dem 1. und 11. Januar 2026 statt. 

Logo des katholischen Hilfswerks missio

Über missio

Das internationale katholische Missionswerk „missio“ fördert Partner und Hilfsprojekte in Afrika, Asien und Ozeanien. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die Unterstützung der Ortskirchen bei Seelsorge und sozialer Arbeit sowie die Aus- und Weiterbildung von kirchlichem Personal.

Begleitet wird die Arbeit vor Ort durch eine Vielzahl an Kampagnen in Deutschland und damit verbundenen Kollekten wie dem Afrikatag mit der Afrikakollekte und dem Sonntag der Weltmission. Neben der Spendensammlung macht „missio“ an diesen Tagen auf seine Arbeit und Projekte aufmerksam und rückt die Bedürfnisse der Menschen in Afrika, Asien und Ozeanien in den Blickpunkt.

Gegründet wurde „missio“ 1832 vom Aachener Arzt Heinrich Hahn als Missionsverein zur Unterstützung katholischer Missionen außerhalb Europas. 1922 erfolgte die Integration in das Päpstliche Werk der Glaubensverbreitung. Der Verein mit Sitz in Aachen erhielt 1972 den Namen „missio Aachen“ und gehört zum Netzwerk der Päpstlichen Missionswerke. (Quelle: missio Aachen)

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