Nachhaltige Förderung einer ganzheitlichen Entwicklung in Afrika durch das Hilfswerk missio

1. Januar 2022 Newsdesk/Je

Am Donnerstag, 6. Januar sammeln die katholischen Gemeinden im Erzbistum Köln für Afrika. Am Afrikatag 2022 wird unter dem Leitwort „Damit sie das Leben haben“ (Joh 10,10) die Arbeit einheimischer Ordensfrauen unterstützt.

Im Mittelpunkt der Aktion stehen 2022 drei mutige Ordensfrauen: Sr. Angélique Namaika (DR Kongo), Sr. Stan Mumuni (Ghana) und Sr. Marie Catherine Kingbo (Niger). Eines ist ihnen gemeinsam: Sie alle brechen aus ihren vertrauten Bahnen aus und wagen etwas Neues – weil sie spüren, dass sie etwas tun sollen, zu dem kein anderer berufen ist. Sie gründen neue Orden, um ihrer Mission folgen zu können. Sie sind Hoffnungsträgerinnen und stehen stellvertretend für die vielen Schwestern in der Kirche, die mit Mut und Kreativität an der Seite der Menschen leben. Mehr über die drei Frauen erfahren Sie auf der Aktionnseite von missio unter afrikatag.de

Für den Dienst am Menschen ausbilden

Die Kollekte am Afrikatag setzt ein Zeichen der Solidarität mit den jungen Frauen, die dem Vorbild der Ordensschwestern folgen und die Frohe Botschaft in die Tat umsetzen. Eine gute Ausbildung ist eine der wirksamsten Formen der Hilfe. Schwesterngemeinschaften, die über keine internationalen Beziehungen verfügen, fällt es jedoch oft schwer, die Ausbildung ihres Nachwuchses zu finanzieren. Die Zuwendungen aus der Sammlung am Afrikatag helfen ihnen dabei. Die Kollekte trägt so nachhaltig zur Förderung einer ganzheitlichen Entwicklung bei.

Über die Afrika-Kollekte

Die Afrikakollekte ist die älteste gesamtkirchliche Solidaritätsinitiative der Welt. Sie steht für Hilfe zur Selbsthilfe. Ursprünglich zur Bekämpfung der Sklaverei eingeführt, fördert die Kollekte heute die qualifizierte Ausbildung von Frauen und Männern vor Ort, die sich ihr Leben lang in den Dienst ihrer Mitmenschen stellen. Sie setzt da an, wo Veränderungen möglich ist: bei den Menschen. Die Sammlung ist traditionell mit dem Fest der „Erscheinung des Herrn” am 6. Januar verbunden.