Spenden – Ordensfrauen in Nigeria – Begleitung nach Flucht vor Boko Haram

4. Januar 2021 missio, Newsdesk/akb

Am Mittwoch, 6. Januar sammeln die katholischen Gemeinden im Erzbistum Köln für Afrika. Am Afrikatag 2021 wird unter dem Leitwort „Damit sie das Leben haben“ (Joh 10,10) die Arbeit einheimischer Ordensfrauen in Nigeria unterstützt.

Kollekte für den Nordosten Nigerias, wo Boko Haram die Menschen terrorisiert

Schwester Maria Vitalis begleitet Familien und Überlebende, die im Flüchtlingscamp Schutz gesucht haben. Um ihre Berufung leben zu können, brauchen Ordensfrauen wie Schwester Maria unsere Solidarität.

Schwesterngemeinschaften, die über keine internationalen Beziehungen verfügen, fällt es auch in normalen Zeiten schwer, die Ausbildung ihres Nachwuchses zu finanzieren. Die Zuwendungen aus der Sammlung am Afrikatag helfen ihnen dabei. Jetzt stellt die Coronakrise die weltkirchliche Gemeinschaft vor große Herausforderungen. Weil die Kollekten weltweit einbrechen, ist diesolidarische Unterstützung der Priester- und Schwesternausbildung in Armuts- und Krisenregionen akut gefährdet. Seminaren und Noviziaten droht die Schließung, mit unabsehbaren Folgen für die diakonische und pastorale Arbeit der Kirche in Afrika.

Die Afrikakollekte ist die älteste gesamtkirchliche Solidaritätsinitiative der Welt. Sie steht für Hilfe zur Selbsthilfe. Die Sammlung ist traditionell mit dem Fest der „Erscheinung des Herrn” verbunden.