Kardinal Woelki dankt Präses Rekowski für die gute Zusammenarbeit und begrüßt den neuen Präses Thorsten Latzel als zukünftigen Partner in der Ökumene

22. März 2021 Newsdesk/rb

Am 20. März wurde in der Johanneskirche in Düsseldorf der ehemalige Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland Manfred Rekowski verabschiedet und Thorsten Latzel als neuer Präses eingeführt.

Kardinal Woelki war bei der Einführung anwesend und gab ein Grußwort. Darin bedankte er sich herzlich bei dem ehemaligen Präses Rekowski für die lange und gute ökumenische Zusammenarbeit: „Mit durchaus so etwas wie Wehmut blicke ich auf unsere gemeinsame Zeit zurück, in der ich Sie immer als einen ehrlichen, aufrechten Christenmenschen sowie einen fairen, zugewandten und verlässlichen Partner in der Ökumene erlebt und erfahren habe“, so Kardinal Woelki an Rekowski, der die Zeit als Präses als eine „wirklich erfüllte Zeit“ beschreib. Der Kölner Erzbischof bedankte sich auch für das gemeinsame Engagement: „Danke, dass es Sie gibt, als Mensch, als Christ, als Bruder in ökumenischer Verbundenheit. Danke vor allem auch dafür, weil Sie sich immer wieder zur Stimme der Armen, der Leidenden und der Flüchtlinge gemacht haben. Dafür, dass wir da quasi immer mit einer Stimme in die gesellschaftlichen Debatten hineinsprechen konnten.“ Manfred Rekowski war von 2013 bis 2021 Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Mit der Amtseinführung am 20. März übernimmt Thorsten Latzel dieses Amt. Der Kölner Erzbischof begrüßte Latzel mit einer herzlichen Einladung, die ökumenischen Beziehungen weiter zu pflegen und die Tradition der gemeinsamen Advents- und Passionsandachten in Köln und Düsseldorf fortzuführen und auch in gesellschaftlichen Fragen weiter zusammenzuarbeiten: „Es wäre schön, wenn wir unsere Stimme weiterhin in den großen ethischen Fragen und in den Debatten der Gesellschaft gemeinsam erheben können. Es wäre schön, wenn wir uns in diesen Fragen noch mehr annäherten. In diesem Sinne ist die Zeit der Trauer über den Abschied von Präses Rekowski zugleich eine Zeit der Freude auf die Zukunft mit Ihnen“, so Kardinal Woelki.