Köln – Kunstprojekt – „Ein Koffer für die letzte Reise“

12. März 2019 (pek190312-nh)

Köln. Was würden Sie auf Ihre allerletzte Reise mitnehmen? Anhand dieser Frage haben sich 100 Menschen für ein Kunstprojekt mit dem Tod beschäftigt und 100 äußerlich gleiche Reisekoffer gepackt. Das Ergeb­nis, präsentiert in der Ausstellung „Ein Koffer für die letzte Reise“, zeigt die Vielfalt dessen, was Men­schen bedeutungsvoll oder gar heilig ist. Die Inhalte sind daher so vielfältig wie die Menschen und ihre Biografien, ihre Träume und Weltanschauungen.

Manchmal sind die Inhalte spirituell und tiefgründig, manchmal eher witzig-skurril: Während der eine Tagebücher oder Briefe in den Koffer gepackt hat, würde die andere gerne Verpflegung wie Gummibärchen oder Nudeln mit auf die letzte Reise nehmen. Einige der Koffer sind auch bewusst leer. Jedes Ausstellungsstück ergänzt ein Steckbrief des Menschen, der den Koffer gepackt hat. Die Veranstaltung soll in den Besuchern die Frage wecken, was "wirklich wichtig" ist, woran man sich festhält oder was man loslassen möchte.

Die Ausstellung öff­net am 16. März, von 19.30 bis 21 Uhr, mit einer Vernissage und ist bis zum 16. April in der Kirche St. Bernhard in Köln (Longerich, Hansenstraße 39) zu sehen. Ein Rahmenprogramm und Führungen bieten vielfältige Zugänge für verschiedene Zielgruppen. 

Dazu gehören Vorträge wie: Vom Tod zum Leben, Nah­tod-Erfahrung und Forschung (26. März), Kinder brauchen Spiritualität (3. April), Flug 9525 – und was uns bewegt, mit Jugendlichen zum Gedenkraum des German­wings-Ab­sturzes (5. April), Aus der Zeit gefallen, wie die Trauer das Leben ver­ändert (11. April).

Weitere Informationen zu der  Ausstellung sowie zum aus­führlichen Begleit­programm finden Sie unter: www.sankt-dionysius-koeln.de/kofferausstellung/