Gebet für Freiheit und Frieden bei der Dreikönigswallfahrt 2022

26. September 2022 Newsdesk/kh

In der Andacht für Geflüchtete am 24. Septem­ber im Kölner Dom berichte­ten Men­schen aus der Ukraine, aus dem Irak und aus Eritrea von der aktu­ellen Situa­tion in ihren Heimat­ländern. Neben der großen Sorge um die Ver­wandten und Bekann­ten appellierte eine Ukrainerin, weiter zusammen zu halten und die Frei­heit in Europa gemein­sam zu vertei­digen. Jilan Shakoori aus dem Nord­irak berich­tete, wie sie alles auf­geben und fliehen musste: "nur mein Glaube ist ge­blie­ben, sonst hat sich alles ver­ändert". Ein Mann aus Eritrea beklagte die Zwangs­rekru­tierung junger Männer, und verur­teilte den Krieg, den die eritre­ische Regie­rung gemein­sam mit Äthiopien führt. "Hier in Sicher­heit zu sein ist ein Geschenk Gottes".

Zelebrant Weihbischof Ansgar Puff gab der Hoffnung Aus­druck, dass sich noch mehr Men­schen für Frie­den und Ver­söhnung enga­gieren mögen. Die Lichter-Prozession widmete er auch den mutigen Frauen im Iran und den russischen Männern, die nicht in den Krieg ziehen wollen.