Gemeinden im Erzbistum Köln sind aufgerufen, bei Bedarf kirchliche Räume für Impfungen bereitzustellen.

6. April 2021 pek210406-bue

Köln. Die Gemeinden im Erzbistum Köln wurden heute dazu ermutigt, große Pfarrsäle und Kirchenräume je nach Möglichkeit als Räumlichkeiten für Impfungen zur Verfügung zu stellen. Durch die erhöhte Verfügbarkeit von Impfstoff steigert sich auch die Nachfrage nach passenden Orten, in denen die Impfungen entsprechend der notwendigen Abstandsregelungen stattfinden können. Von verschiedener Seite wurde die Befürchtung geäußert, Arztpraxen könnten aufgrund ihrer räumlichen Situation an ihre Grenzen stoßen oder sogar zu Hotspots werden.

Der stellvertretende Generalvikar des Erzbistums Köln, Markus Bosbach, bat die Gemeinden daher um eine Bereitstellung der Räumlichkeiten, sollten örtliche Arztpraxen oder Praxisgemeinschaften auf diese zukommen mit dem Anliegen, Räume der Kirchengemeinde für die Impfkampagne nutzen zu wollen. Damit wolle sich die Kirche an einem möglichst schnellen und sicheren Fortschreiten der Impfungen beteiligen. „Eine bestmögliche Ausweitung der Impfaktivitäten sollte auch im Interesse der Pastoral sein, denn erst ein Ende der derzeitigen pandemiebedingten Notlage erlaubt uns die Rückkehr zu dem vollen Umfang unserer liturgischen und seelsorglichen Praxis“, so Bosbach. 

Natürlich müsse bei der Entscheidung, ob dies möglich sei, auf die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten eingegangen werden. Gerade wo es große Pfarrsäle mit der entsprechenden Logistik gibt, sind die Gemeinden besonders aufgerufen derartige Anfragen von Arztpraxen positiv zu beantworten.