16. Februar 2019 (pek190214/Je, pek190215/sam)
Dreigestirn aus Efferen mit Gefolge bei Weihbischof Steinhäuser

Dreigestirn aus Efferen besucht Weihbischof Steinhäuser

Köln. Karnevalsstimmung im Erzbischöflichen Generalvikariat: Das Dreigestirn aus Hürth-Efferen besuchte am 15. Februar den Kölner Weihbischof Rolf Steinhäuser. Im bunt geschmückten Büro „ihres“ Weihbischofs kamen Prinz Matthias II. (Matthias Hellmick), Bauer Wolfgang (Wolfgang Hellmick) und Jungfrau Jürgen (Jürgen Mehler) mit Prinzenführer Guido Mumm, Bürgermeister Dirk Breuer und ihrem Gefolge zusammen.

Weihbischof segnet Fahne der Karnevalsgesellschaft

Hier durfte der „heilige Teil“ nicht fehlen. Mit den Worten „Mer maache eesch dat Hillije un dann jeht et loss“, las der Weihbischof zunächst auf lupenreinem Kölsch einen Text vor und segnete im Anschluss die mitgebrachte Fahne der Ortsgemeinschaft Hürth-Efferen e.V.

Weihbischof aus Efferen

Steinhäuser freute sich sichtlich über den Besuch aus Efferen, wo er als Obermessdiener tätig war und dort auch mit Jakob Flock diente, dem heutigen Vorsitzenden der Ortsgemeinschaft. Aus dieser Verbindung heraus entstand auch die Idee des jetzigen Besuchs, zu dem einige Geschenke mitgebracht wurden.

So überreichten die Gäste dem Weihbischof nicht nur ihren Orden des Dreigestirns, sondern auch ein gerahmtes Bild der Tollitäten sowie ein großes Plakat mit Steinhäusers Bischofswappen und der Überschrift „Ne Efferener Jung“. Da die 1. Efferener Karnevalsgesellschaft von 1975 e.V. in diesem Jahr ihr 44. Jubiläum feiert und mit dem diesjährigen das 11. Dreigestirn stellt, durfte auch der Orden der KG als Geschenk natürlich nicht fehlen. Außerdem überreichte Bürgermeister Breuer einen Gruß mit Nervennahrung.

Mit einem „Dreimol Dreijesteen, dreimol Efferen un dreimol Weihbischof“ gab es am Schluss noch ein buntes Gruppenbild sowie Sekt und Schnittchen zum Ausklang. 

Dreigestirn aus Bergisch Gladbach besucht Weihbischof Puff

Die Jecken aus Bergisch Gladbach brachten den Karneval ins Generalvikariat: Das Dreigestirn besuchte am 14. Februar „seinen“ Weihbischof Ansgar Puff. Prinz Hanno I. (Pütz), Bauer Manfred (Rolle) und Jungfrau Jutta (Geilenkirchen) sorgten für eine jecke Abwechslung im Arbeitsalltag des Weihbischofs und seiner Mitarbeiter.

„Wir haben ja auch einen schönen Glauben!“

Prinz Hanno freute sich besonders über die Herzlichkeit im persönlichen Kontakt bei der Kirche. „ Das Dauerlachen unseres Pfarrers Andreas Süß in Bensberg wirkt ansteckend und wir erleben es ja auch bei Kreisdechant Norbert Hörter und bei Ihnen, Herr Weihbischof.“ Ansgar Puff antwortete spontan: „Wir haben ja auch einen schönen Glauben!“

Segen für die Session im Bergischen

Der bischöfliche Segen für eine gelingende Session und gutes Wetter bis einschließlich Rosenmontag machte den Termin für das Dreigestirn einzigartig.

Bauer Manfred, der früher Messdiener war, wurde von Weihbischof Puff spontan eingeladen, diesen Dienst ab Aschermittwoch wieder aufzunehmen. Dieser lehnte jedoch ab, weil er meinte, dass er dem Weihrauch zu sehr zugetan sei, was wohl die Gottesdienst-Besucher nicht ganz vertragen würden.

Tradition seit 2008

Bereits seit 2008 besucht das Dreigestirn aus Bergisch Gladbach jedes Jahr den zuständigen Weihbischof. Angefangen hat die Tradition vor 12 Jahren mit einem Besuch beim damaligen Weihbischof Woelki. Dessen Nachfolger Heiner Koch und heute Ansgar Puff haben die Tradition gerne weitergeführt.