Vorbereitungen der Baustelle für die „Schule in Kalk für Kalk“ laufen

19. April 2021 pek210419-wey

Köln-Kalk. Mit der Einreichung des Bauantrags ist ein weiterer Meilenstein für den Neubau des Erzbischöflichen Bildungscampus im Kölner Stadtteil Kalk erreicht.

Am Montag, 19. April, übergaben die Projektleiter Thomas Pitsch und Dr. Martin Günnewig stellvertretend für das Projektteam des Erzbistums Köln gemeinsam mit dem Architekten Prof. Frank Hausmann den Bauantrag an Markus Greitemann, Dezernent für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Wirtschaft der Stadt Köln.

„Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem großen Projekt nun den nächsten wichtigen Schritt gehen können“, so Thomas Pitsch. Die Grundschule am Erzbischöflichen Bildungscampus habe sich seit ihrem Start trotz der schwierigen Corona-Bedingungen sehr gut entwickelt. Dies zeige, dass das Erzbistum mit seinem Engagement für junge Menschen in Kalk auf dem richtigen Weg sei. Baudezernent Markus Greitemann betonte: „Die neue Gesamtschule spielt eine wichtige Rolle bei der Schaffung zusätzlicher Schulplätze. Wir tun alles dafür, um dem Bauprojekt einen guten und schnellen Start zu ermöglichen.“

Die Genehmigung des Bauantrags durch die Stadt ist die Voraussetzung dafür, dass der Neubau auf dem rund 12.000m² großen Gelände an der Dillenburger Straße, Ecke Christian-Sünner Straße wie geplant entstehen kann. Die Abbrucharbeiten der Bestandsgebäude sollen im Juli 2021 beginnen, der Baubeginn ist für Dezember 2021 geplant.

Die Pläne für das neue Gebäude stammen vom Architekturbüro Hausmann Architekten aus Aachen/Köln, das auf Schulbau spezialisiert ist. Die Fertigstellung des neuen Schulgebäudes ist für 2024 geplant. Sobald das Gebäude fertig ist, wird auch die Grundschule am Erzbischöflichen Bildungscampus dorthin umziehen, die bereits im Jahr 2020 ihren Betrieb aufgenommen hat.

Bildungscampus: Vom Kindergarten bis in den Beruf

Mit dem Bildungscampus fügt das Erzbistum Köln seinem bereits bestehenden Engagement im Bildungsbereich einen neuen wichtigen Baustein hinzu: Die intensiv vernetzte Schule soll Kinder und Jugendliche aus allen Gesellschaftsschichten vom Kindergarten bis in den Beruf begleiten und ihnen helfen, ihre Talente zu entdecken. Ziel ist es, den jungen Menschen individuelle Chancen für Ihre Zukunft zu eröffnen.

Unterstützt wird die Schule dabei durch ein Netzwerk von Partnern aus dem Bildungs- und Sozialbereich. Von den Erfahrungen, die mit der vernetzten Arbeit am Bildungscampus gemacht werden, sollen später auch andere Bildungseinrichtungen profitieren.

Das Bistum ist Träger von 33 Erzbischöflichen Schulen.