Einladung des Generalvikars zur Teilnahme am 18. November 2022

14. November 2022 pek221114-uni

Köln. Auch in die­sem Jahr ge­denkt das Erz­bis­tum Köln am 18. No­vem­ber der Be­troffe­nen von sexuali­sier­ter Ge­walt. Der öffent­liche Ge­denk­gottes­dienst fin­det um 19.30 Uhr in Groß St. Mar­tin (Köln) statt. Damit greift das Erz­bis­tum die An­regung von Papst Fran­zis­kus auf, am „ Euro­päischen Tag zum Schutz von Kin­dern vor sexueller Aus­beu­tung und sexuellem Miss­brauch“, das Leid Be­troffe­ner in be­son­derer Wei­se in den Blick zu neh­men.

Bei der Vor­berei­tung und Ge­stal­tung des Gottes­diens­tes wur­den An­regun­gen und Bei­träge von Be­troffe­nen be­rück­sich­tigt und mit­ein­bezo­gen. Zen­trales An­lie­gen ist es, dass das Leid der Be­troffe­nen ge­hört und der Schuld ge­dacht wird, die Men­schen in allen Be­rei­chen der Kir­che auf sich ge­laden ha­ben. „Das wie­der­keh­ren­de An­er­kennen der Schuld von Ver­ant­wort­lichen im Erz­bistum ist ein not­wen­diger und wich­tiger Schritt auf dem Weg der Um­kehr und Ver­ände­rung. Diese An­lie­gen brin­gen wir im Gedenk­gottes­dienst vor Gott“, erklärt Ge­neral­vikar Guido Ass­mann.

Da am 18. Novem­ber alle deut­schen Bi­schöfe vom Papst nach Rom zum Ad limina Be­such ein­ge­laden sind, kann Kar­dinal Woelki dem Gottes­dienst lei­der nicht vor­stehen. „Als Ge­neral­vikar werde ich den Gedenk­gottes­dienst lei­ten, zu dem ich Sie alle herz­lich ein­lade“, so Ass­mann.