Übergreifen der Flammen verhindert – bisher keine Hinweise auf Verletzte – Brandursache noch unklar

16. Dezember 2020 (pek201216-wey)

Bad Honnef. Im leerstehenden Altbau auf der Baustelle der Erzbischöflichen Gesamtschule St. Josef in Bad Honnef hat es gestern Abend, 15. Dezember, einen Großbrand gegeben. Hinweise auf Verletzte gab es nach Angaben der Bonner Polizei bisher nicht. An dem Gebäude laufen bereits seit einiger Zeit Abbrucharbeiten, da an der Stelle des ehemaligen Schulgebäudes die Turnhalle für die nebenan neu errichtete Gesamtschule entstehen soll. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen der Flammen auf die Umgebung verhindert werden. 

Dr. Bernadette Schwarz-Boenneke, Hauptabteilungsleiterin Schule/ Hochschule im Erzbischöflichen Generalvikariat Köln, äußerte sich heute bei einem Besuch der Schule vor Ort: „Als die Nachricht von dem Großbrand kam, waren wir in großer Sorge. Die Verantwortlichen der Schule waren gestern Abend zum Glück schnell vor Ort. Wir sind sehr froh und erleichtert, dass nach unseren Informationen niemand zu Schaden gekommen ist. Wir sind den Einsatzkräften sehr dankbar für ihren Einsatz und für ihr schnelles, entschlossenes Handeln. Nur so konnte Schlimmeres verhindert werden.“

Sie und ihre Kollegen stünden mit der Schule in engem Kontakt und kümmerten sich darum, dass parallel die Schülerinnen und Schüler gut versorgt seien. Aufgrund der aktuellen Einschränkungen durch Corona sei die Schule ohnehin derzeit auf Unterricht auf Distanz eingestellt. Darüber hinaus werde jetzt Schritt für Schritt geklärt, wie es weitergeht und gegebenenfalls notwendige Maßnahmen in die Wege geleitet. In zwei Tagen beginnen zudem die Weihnachtsferien.

Wie es zu dem Brand kommen konnte ist bisher noch unklar. Das zuständige Fachkommissariat 11 der Polizei Bonn hat in enger Abstimmung mit der Bonner Staatsanwaltschaft die weitergehenden Ermittlungen zu dem Geschehen übernommen. 

Zeugen, die Beobachtungen mit einem möglichen Zusammenhang zu dem geschilderten Brandgeschehen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0228 150 mit der Kriminalwache in Verbindung zu setzen. Auch über die Höhe des Schadens lässt sich aktuell noch nichts sagen. Sobald weitere Informationen vorliegen, wird das Erzbistum als Schulträger entsprechend informieren.


Für Fragen der Anwohner zum Großbrand hat das Erzbistum aktuell eine Rufnummer eingerichtet: (0221) 1642 1280