Das Gymnasium in Bad Münstereifel war am stärksten vom Flutereignis im Juli 2021 betroffen

24. März 2022 SAG/Bruno Hofer, Newsdesk/Je
Spendenübergabedes Metropolitankapitels Paderborn an das St.-Angela-Gymnasium: (v.l.) Monsignore Joachim Göbel, Schulleiter Bernhard Helfer, Referent des Metropolitankapitels Alexandros Sarmas und Öffentlichkeitsbeautragter des SAG Bruno Hofer

Bad Münstereifel. Vertreter des Paderborner Metropolitankapitels brachten am 17. März einen Spende über 2.500 Euro in das Erzb. St. Angela Gymansium in Bad Münstereifel. Monsignore Joachim Göbel und Alexandros Sarmas, Referent des Paderborner Metropolitankapitels überreichten Schulleiter Bernhard Helfer einen Scheck über die Spendensumme von 2.500 Euro aus der Krippenaktion 2021.

Im Rahmen der Krippenaktion waren unter anderem Geldspenden für den Wiederaufbau der Schule gesammelt worden, da diese die am stärksten von dem Flutereignis im Juli 2021 betroffene Schule in NRW ist. Außerdem wurden gegen eine Spende Baumkarten ausgeben: in den nächsten Wochen sollen 180 Baumsetzlinge bei einer Baumpflanzaktion im Paderborner Stadtwald geplanzt werden. Dies soll Teil der Maßnahmen gegen die Entstehung solcher Katastrophen in der Zukunft sein.

Göbel meinte, es sei durchaus etwas anderes, Bilder von der Schule im Internet zu sehen, als eigene Eindrücke vor Ort zu sammeln. „Mich hat es natürlich schockiert, an den Gebäuden zu sehen, wie hoch das Wasser gestanden hat. Aber das für mich Erstaunliche ist, dass in dieser Situation überhaupt schon wieder Unterricht möglich ist.“ Und so war der Monsignore, der zugleich auch der Leiter der Abteilung Schule/Hochschule im Erzbistum Paderborn ist, besonders daran interessiert, wie die Schülerinnen und Schüler die Zeit nach dem Flutereignis erlebt haben. Diese waren alle froh, als nach den Herbstferien der Präsenzunterricht in der Schule wieder beginnen konnte.

Schulleiter Helfer beklagte vor allem das Fehlen einer größeren Versammlungsfläche: „Vor den Sommerferien 2021 haben sich alle an jedem Montagmorgen zum Unterrichtsbeginn im Pädagogischen Zentrum zu einer Morgenandacht versammelt. Dort fanden auch die Gottesdienste für die ganze Schulgemeinde statt. Die Kapelle stand für die Gottesdienste der einzelnen Klassenstufen zur Verfügung. Diese beiden Räumlichkeiten sind ebenso wie die Turnhalle nicht mehr nutzbar.“

Joachim Göbel und Alexandros Sarmas zeigten sich beeindruckt von der Kulisse, die sich Ihnen beim Rundgang über das Gelände Schulgelände bot: weite Abschnitte des Schulhofes sind durch Bauzäune abgetrennt und für den Publikums­verkehr gesperrt, die Zuwegung besteht aus provisorisch mit Splitt befestigten Wegen, das Lehrerzimmer befindet sich in einer Containeranlage, das Sekretariat hat ebenso wie das Direktorat in den früheren Musikräumen einen lediglich vorläufigen Platz gefunden.

Einen bleibenden Eindruck bei den Paderbornern hinterließ die Motivation der Schulgemeinde, den ursprünglichen Normal­zustand so gut es geht wiederherzustellen.