Erzbistum Köln – 50.000 Euro Soforthilfe – Zeichen der Solidarität

1. Januar 2021 (pek201231-bue)

Köln. Am 29. Dezember 2020 hat ein Erdbeben in Kroatien große Zerstörung angerichtet. Die Stadt Petrinja in der Region Sisak wurde so stark zerstört, dass sie unbewohnbar ist. Das Erzbistum Köln stellt für die vielen Menschen, die jetzt in der Weihnachtszeit ihr Zuhause verloren haben eine Soforthilfe von 50.000 Euro zur Verfügung.

"Diese Weihnachtszeit ist weltweit für viele Menschen nicht leicht. Unsere Gedanken sind jetzt ganz besonders bei den Menschen in Kroatien. Wie immer sind es die Bedürftigsten, die es jetzt in der kalten Jahreszeit inmitten der Corona-Krise so hart trifft“, so der Kölner Generalvikar Dr. Markus Hofmann. „Daher wollen wir mit der Soforthilfe ein Zeichen der Solidarität setzen.“ Auch wenn Kroatien sich in den letzten Jahren gut entwickelt hat, leidet das Land noch immer unter den Folgen des Krieges, der vor 25 Jahren endete.

Im Erzbistum Köln leben viele engagierte Katholiken, die aus Kroatien stammen. Besonders zu den Diözesen Sisak und zur Erzdiözese Zagreb gibt es gute Beziehungen. „In der erst neu gegründeten Diözese Sisak konnten in den vergangenen Jahren mit Hilfen aus dem Erzbistum Köln Kirchen renoviert und gebaut werden, sowie der Bau einer Suppenküche unterstützt werden“, berichtet Nadim Ammann, Leiter der Diözesanstelle Weltkirche-Weltmission im Erzbistum Köln, „denn die Armut in dieser Region ist sehr groß“.

Auch über die Sofortspende hinaus leistet das Erzbistum Köln in solchen Fällen in weltkirchlicher Verbundenheit finanzielle Unterstützung, insbesondere für den Wiederaufbau der beim Erdbeben zerstörten Kirchen und kirchlichen Gebäude.