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Kardinal gründet Rogamus-Stiftung für Berufungspastoral

Erzbistum Köln - neue Stiftung - Förderung geistlicher Berufungen
6. Januar 2018; (pek180104-dpi)

Logo der Rogamus-Stiftung

Köln. Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki hat unter dem Namen "rogamus" eine Stiftung gegründet, die sich zukünftig nachhaltig verantwortlich zeigen kann für den gesamten Themenbereich Berufungspastoral. Darunter sollen z.B. die Gebetsgemeinschaft rogamus, die Anbetungskapelle im Maternushaus und das der Förderung geistlicher Berufungen gewidmete Sondervermögen des Erzbistums Köln fallen. Das Stiftungskapital der gemeinnützigen Treuhandstiftung stammt aus dem Privateigentum des Erzbischofs und aus zweckgebundenen Nachlässen an den Erzbischöflichen Stuhl.

 

"Es geht um die Zukunft der Kirche von Köln"

"Mit der Stiftung werden wir Projekte finanzieren, die junge Frauen und Männer dabei unterstützen, Gottes Ruf an sie zu hören", so Kardinal Woelki zum Start der Stiftung. Die Erträge der Stiftung sollen zukünftig dazu verwendet werden, die klassische Priesterausbildung zu ergänzen. Kardinal Woelki betonte, dass die Stiftung ausdrücklich jede Form von Berufung fördern soll und deshalb Angebote sowohl zur Förderung des priesterlichen und diakonalen Nachwuchses wie auch von Pastoral- bzw. GemeindereferentInnen dienen wird. "Es geht um die Zukunft der Kirche von Köln, die wir gemeinsam gestalten wollen. Es ist für uns überlebenswichtig, dass auch in Zukunft junge Menschen ihre Berufung zum besonderen Dienst in der Kirche entdecken. Vor dieser Herausforderung werde ich nicht weglaufen", so Kardinal Woelki.

 

Zu den ersten Projekten gehören gemeinsame Fahrten mit Jugendlichen, die sich noch nicht auf einem der Ausbildungswege des Erzbistums befinden. "Junge Erwachsene sind heute oft lange unsicher, ob sie wirklich von Gott in seine spezielle Nachfolge gerufen sind", so der Befund von Pfarrer Regamy Thillainathan, Direktor für Berufungspastoral im Erzbistum Köln. "Für diese Fälle wollen wir Angebote schaffen, uns als Gemeinschaft zwanglos kennenzulernen und Gleichgesinnte zu finden."

 

Das geistliche Zentrum der rogamus-Stiftung ist die Kapelle des Maternushauses, in der künftig an allen 24 Stunden des Tages um Berufungen gebetet wird. Damit soll eine Brücke geschlagen werden zu der Gebetsgemeinschaft rogamus, die seit Jahren für geistliche Berufungen betet.

 

Wort des Bischofs vom 7. Januar 2018

 

"Unsere Kirche ist eine Kirche im Wandel, eine Kirche im Übergang. Gerade im Wechsel und Wandel aber sehe ich eine Chance auch für eine aktive missionarische neue Bewegung. Überall erlebe ich Menschen, die mit einer tiefen Sehnsucht nach Gott unterwegs sind. Sie stellen sich immer die gleichen entscheidenden Fragen: Wer bin ich? Für wen will ich da sein? Wohin und wozu bin ich berufen?

Jeder von uns ist von Gott gerufen. Jeder von uns ist von Gott geliebt. Die Heiligen Drei Könige wussten das und haben sich damals mutig auf den Weg gemacht. Also brechen wir doch auch endlich auf und machen uns auf die Socken: Christus wartet schon auf uns!"

 

Wort des Bischofs vom 10. Dezember 2017

 

"Ich verspreche Ihnen schon heute: Im neuen Jahr da werde ich mich verstärkt für Berufungen einsetzen", versprach Kardinal Woelki in seinem "Wort des Bischofs" vom 10. Dezember 2017. "Für junge Menschen, die als Priester, Diakone, als Ordensschwester, als Pastoral- oder Gemeindereferenten oder sonst wo im Dienst der Kirche Christus nachfolgen und ihre ganze Liebe und ihr ganzes Leben Gott schenken wollen."

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