Erzbistum Köln – Martinsfest trotz Corona – Besuch mit Überraschung

11. November 2020 (pek201111-kli)

Köln. Die Corona-Pandemie stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Das gilt auch für das Martinsfest. Dem Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki ist es ein besonderes Anliegen, dieses Fest und seine wichtige Aussage gerade in Zeiten der Pandemie wach zu halten. Daher besuchte er am Dienstag, 10. November, die katholische Kindertagesstätte Riphahnstraße in Köln-Chorweiler. Den um das Martinsfeuer versammelten Kindern sagte er: „Das große Feuer in eurer Mitte soll uns heute daran erinnern, dass auch wir ein warmes Herz haben sollen, das keinen Menschen zurücklässt und übersieht. Wie Martin, so wollen auch wir füreinander da sein und ein Licht sein in dieser Welt.“ Gerade heute, in einer Gesellschaft, die zunehmend auseinanderzubrechen drohe, sei Martin ein Vorbild dafür, dass wir das Teilen nicht vergessen.

Martinsgeschichte und Weckmännder auch ohne Umzug

Auch wenn der traditionelle Martinsumzug in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden konnte – mit Martinsfeuer, der Aufführung der Martinsgeschichte und gemeinsam gesungenen Martinsliedern erlebten die 81 Kinder dennoch ein Martinsfest in stimmungsvoller Atmosphäre: Stolz zeigten sie ihre als Sonne, Mond oder Sternschnuppe gestalteten Laternen und sangen gemeinsam mit Kardinal Woelki bekannte Martinslieder, darunter auch das kölsche Martinslied "D’r hellije Zinter Mätes". Im Anschluss verteilte der Kölner Erzbischof Weckmänner an alle Kinder. Auch für die Erzieherinnen hatte er eine Überraschung mitgebracht und bedankte sich bei ihnen jeweils mit einem Glas Honig aus dem Erzbischöflichen Garten für Ihre geleistete Arbeit.

Hinweis für Journalisten:
Bilder für Ihre Berichterstattung finden Sie zum kostenlosen Download unter: https://kommunikation.erzbistum-koeln.de/index.php/s/BBPBmjjNcCL8foB. Bilder: Erzbistum Köln/Thomas Munns