Erzbistum Köln – Aktion Neue Nachbarn – Koordinierung von Integrationsarbeit

26. Februar 2019 (pek190226-sam/nh)

Köln. 15 hauptamtliche Integrationsbeauftragte werden zukünftig die Flüchtlingshilfe „ Aktion Neue Nachbarn“ des Erzbistums Köln unterstützen. Am 1. März werden die ersten beiden Beauftragten mit ihrer Arbeit beginnen. Die Integrationsbeauftragen werden die bisherigen 15 Koordinatoren der Flüchtlingshilfe in den Stadt- und Kreisdekanaten ablösen.

Die Integrationsbeauftragten unterstützen und vernetzen das ehren- und hauptamtliche Engagement innerhalb der Flüchtlingshilfe in den Kirchengemeinden im Erzbistum Köln. Ziel der Koordinierungsstellen ist es, eine möglichst optimale Integration von Flüchtlingen zu erreichen. Dies geschieht in gemeinsamer Verantwortung und enger Kooperation mit der verbandlichen Caritas und den pastoralen Kräften vor Ort.

Zu den Kernaufgaben der Integrationsbeauftragten gehören unter anderem die Koordinierung der Ehrenamtlichen in der Integrations- und Migrationsarbeit sowie die Unterstützung durch Information, Beratung und Begleitung. Auch die Organisation von Qualifizierungsangeboten für Ehrenamtliche und Engagierte, beispielsweise die Ausbildung zum Jobpaten oder Sprachvermittler, liegt im Aufgabenbereich. Bereits seit dem Jahr 2015 werden die vielen ehrenamtlichen Helfer der Aktion Neue Nachbarn durch Hauptamtliche unterstützt. Ging es damals bei den Koordinatoren in der Flüchtlingshilfe mehr um die Erstversorgung der Ankommenden, sind die Helfer nun immer mehr gefordert, bei der Integration zu helfen. Dieser Entwicklung soll die Veränderung der Stellen Rechnung tragen.

„Die Unterstützung benachteiligter Menschen steht im Zentrum dieser Pläne. Es besteht klar die Notwendigkeit, gemeinsam mit anderen Akteuren der Zivilgesellschaft aktive Schritte zur Integration zu unternehmen – einem herzlichen Ankommen soll ein gelingendes Zusammenleben folgen“, sagt Diözesan-Caritasdirektor Dr. Frank Johannes Hensel, der die Aktion Neue Nachbarn leitet. Die Integration von geflüchteten Menschen ist ein partizipativer Prozess, der von der katholischen Kirche auch mit finanziellen Mitteln gefördert wird.

„Integration ist für die Aufnahmegesellschaft wie für die Ankommenden eine lange andauernde Aufgabe. Ich bin daher sehr froh, dass wir mit den 15 Integrationsbeauftragten professionelle Ansprechpartnerinnen und -partner für ehrenamtlich engagierte Menschen in der Flüchtlingshilfe im Erzbistum Köln verankern und damit eine koordinierte Unterstützung gewährleisten können“, so Hensel weiter. Die neuen Mitarbeiter sollen dabei die Kooperation mit anderen Akteuren in der Integrationsarbeit, etwa kommunalen Behörden, Verbänden und Vereinen, vorantreiben.

 

Hinweis für Journalisten: Gerne vermitteln wir Ihnen den Kontakt zu einem oder einer neuen Integrationsbeauftragten für ein Interview. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei newsdesk@erzbistum-koeln.de

 

Diese Mitteilung wurde am 27. Februar 2019 aktualisiert.