Dreitägiges Programm mit regionalen Veranstaltungen und interaktivem Abschlussevent

18. Oktober 2021 Newsdesk/Ke; Kirchenzeitung/Becker, Gast

Erzbistum Köln. Unter dem Motto „Minis@home not in Rome“ fand vom 14. bis 16. Oktober die diesjährige Ministrantenwallfahrt im Erzbistum Köln statt. Die jährliche Romwallfahrt für die Ministrantinnen und Ministranten musste aufgrund der Corona-Pandemie auf Oktober 2022 verschoben werden.

Doch ein vielfältiges Programm mit Gottesdiensten, regionalen Veranstaltungen und einer interaktiven Spieleshow zum Abschluss sorgte auch im heimischen Bistum für Begeisterung bei den Kindern und Jugendlichen. „Nach der langen Corona-Pause muss ja auch die Ministranten-Arbeit erst wieder angekurbelt werden“, sagte Daniela Ossowski, Fachbereichsleiterin der KJA Bonn, am Freitag in Siegburg.

Eröffnungsgottesdienst in Leverkusen

Auftakt zu den Veranstaltungen bildeten die regionalen Eröffnungsgottesdienste. So auch in Leverkusen, wo Kathrin Becker von der Kirchenzeitung mitgefeiert hat.

In der JuLe, der Jugendkirche Leverkusen, wurde die Messe musikalisch begleitet von der Kirchencombo und zelebriert von Pater George Njonge. In seiner Predigt zum Evangelium von der Stillung des Seesturms sagte er, es gehe nicht nur um die Einladung, dem Wirken Gottes zu vertrauen, sondern auch darum „dass ich bereit bin, Gott jeden Tag aufs Neue in mein Boot zu holen und mit ihm unterwegs zu sein“. Ihre Fürbitten konnten die Ministranten in Klappkarten mit einem „I love Rome“-Koffer schreiben. So bat zum Beispiel eine Teilnehmerin in Leverkusen: „Ich bitte für eine gute Romwallfahrt im nächsten Jahr und viele gute Erlebnisse auf dem Weg dahin.“

Regionales Programm - von sportlich bis kulturell war alles dabei

Für Spaß und Unterhaltung während der Wallfahrt zu Hause wurde ein buntes Programm mit vielen unterschiedlichen Aktivitäten auf die Beine gestellt. In Solingen standen unter anderem Klettern und ein Italienisch-für-Anfänger-Kurs zur Auswahl, für Erfrischung zwischendurch sorgte ein Eiswagen. In Köln und Düsseldorf konnten die Ministrantinnen und Ministranten auf einer Tour durch die Straßen ihre Stadt noch einmal neu entdecken.

Bergisch Gladbach wurde zum Schauplatz einer „Verbrecherjagd“. Hier begaben sich die Kinder und Jugendlichen auf die Suche nach der „stolen Stola“. Bogenschießen stand in Alfter auf dem Programm und in Bonn wurde eine Führung durch das frisch renovierte Bonner Münster geboten. Eines der Highlights war am Freitag die Lichterprozession auf den Michaelsberg in Siegburg. Christa Gast war für die Kirchenzeitung dabei.

Lichterprozession in Siegburg

Mit einer Kerze im Dunkel durch die Nacht vom Jugendpastoralen Zentrum „Lukas Zwo“ aus hinauf auf den Michaelsberg zu gehen, das lockte über hundert Ministranten aus dem Rhein-Sieg-Kreis und drei aus Bonn-Poppelsdorf nach Siegburg. „Solche Lichterprozessionen kennen wir noch von der letzten Romwallfahrt“, meinten die Poppelsdorfer. „Das ist immer eine gute Sache.“

Nach einem kurzen Impuls am „Lukas Zwo“ zogen Kreisjugendseelsorger Daniel Sluminsky, Diözesanjugendseelsorger Tobias Schwaderlapp, der Siegburger Kaplan Joaquim Wendland und mehrere KJA-Mitarbeiter mit den kleinen und großen Ministranten und einem Weltjugendtagkreuz in einer Lichterprozession über den Siegburger Markt und den Michaelsberg hinauf. Kurz vor dem Ziel wurde Zwischenstation mit einem weiteren Impuls gemacht. Für den Rest des Weges bot Ossowski den Prozessionsteilnehmern die Challenge „Schweigen und hören“ an. 

Auf dem Michaelsberg wurde ein kleiner Gottesdienst mit dem Eitorfer Chor „Young Hope“ gefeiert und zum Abschluss saß man auf der Dachterrasse des Katholisch-Sozialen Instituts noch eine Weile gemütlich zusammen.

Interaktive Spieleshow zum Abschluss

Großes Finale des dreitägigen Programms war die große interaktive Spieleshow, live gestreamt aus dem Jugendpastoralen Zentrum „Crux“ in der Kölner Südstadt. Motto des Abends war: „Mario Partys“. Die Ministrantinnen und Ministranten trafen sich regional in ihren Gruppen und traten online gegen die anderen Gruppen aus dem Erzbistum Köln an. Auf der Jagd nach den meisten Sternen waren Teamgeist aber auch das Talent jedes einzelnen Spielers gefragt.

Weitere ausführlichere Berichte von den regionalen Veranstaltungen erscheinen am Donnerstag in der neuen Ausgabe der Kirchenzeitung und auf www.kirchenzeitung-koeln.de