Diözesanpastoralrat des Erzbistums Köln diskutierte über die Situation im Erzbistum

19. Juni 2021 pek210619

Erzbistum Köln. In der Sitzung des Diözesanpastoralrats (DPR) des Erzbistums Köln am Freitag und Samstag im Kardinal-Schulte-Haus in Bensberg gab es eine offene, kontroverse und faire Aussprache zur Frage, wie die Mitglieder die aktuelle Krise im Erzbistum Köln einschätzen. 

Anschließend wurde in Kleingruppen die Frage beraten, wie – gerade auch angesichts der Missbrauchsgeschehnisse – wieder eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ermöglicht werden kann und was es ganz konkret dazu braucht.

Die anschließende, durchaus emotionale Darstellung der Gruppenergebnisse hatte eine große Bandbreite an Themen bis hin zur Vertrauensfrage in Richtung der Bistumsleitung, über die aber nicht abgestimmt wurde. 

Der Dialog der Mitglieder aus verschiedenen Gruppierungen entwickelte sich themen- und zukunftsorientiert. Vereinbart wurde, das gemeinsame Gespräch Mitte September weiterzuführen.

Dafür wurden die Themen und die Moderation miteinander besprochen, ebenso eine Vorbereitungsgruppe gefunden. Das Gremium war sich einig, dass diese Form der Weiterarbeit die Möglichkeit eröffnen kann, wieder zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zu finden.

Gremium Diözesanpastoralrat (DPR)

Der DPR ist das höchste Beratungsgremium des Erzbischofs. Seine 75 Mitglieder setzen sich zusammen aus Vertretern des Diözesanrates, der Pastoral- und Gemeindereferentinnen und -referenten, der ständigen Diakone, der Priesterschaft, dem Führungsteam des Generalvikariats, der Ordensleute, der Katholiken anderer Muttersprache, der Geistlichen Gemeinschaften und des Kirchensteuer- und Wirtschaftsrates.