Zum Inhalt springen

Drei Fragen an... Kessius Mutale:Performance Tomorrow has a Pulse: „Kunst ist für mich Mut“

Drei Fragen an... Kessius Mutale
Datum:
1. Okt. 2026
Von:
Newsdesk
Kessius Mutale ist Poet, Performer und Jugendleiter bei Don Bosco in Lusaka, der Hauptstadt Sambias. Viele Jahre lang wurde der 25-Jährige selbst von Don Bosco begleitet und unterstützt. Heute begleitet er junge Menschen dabei, ihre Talente zu entdecken und gesellschaftliche Themen kreativ zu bearbeiten. Im Rahmen des Jubiläums „50 Jahre Weltkirchliche Zusammenarbeit“ im Erzbistum Köln zeigt er am 3. Oktober gemeinsam mit 20 jungen Menschen aus aller Welt in der Kirche St. Michael am Brüsseler Platz die Performance „Tomorrow has a Pulse“ zum Thema Mut und Hoffnung.

„Tomorrow has a pulse“ – was steckt dahinter und worauf können sich Besucher des Jugendevents freuen?

„Tomorrow has a Pulse“ ist ein internationaler Jugendaustausch, bei dem 20 junge Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt zusammenkommen, um eine gemeinsame und kraftvolle Botschaft zu vermitteln: Hoffnung und Mut. Durch Poetry, Tanz, Musik und Theater entwickeln sie eine künstlerische Performance, die junge Menschen dazu inspirieren soll, an die Zukunft zu glauben und sie selbst aktiv mitzugestalten. Wer zur Veranstaltung kommt, sollte nicht nur eine Aufführung erwarten, die man im Moment genießt und dann schnell wieder vergisst, sondern eine echte Reise, die die Herzen der Menschen berührt und noch lange nach Ende der Veranstaltung in einem weiterlebt.

Was macht die Arbeit mit jungen Menschen aus verschiedenen Ländern besonders?

Die Freude, andere Kulturen kennenzulernen und sich mit Menschen auszutauschen, mit denen man ein gemeinsames Ziel teilt, aber unterschiedliche Wege findet, dieses Ziel zu erreichen – genau das macht internationale Jugendbegegnungen so besonders. Die Zusammenarbeit mit Menschen aus verschiedenen Ländern lässt die Welt kleiner werden, wenn wir uns füreinander öffnen.

Was macht Ihnen Mut und Hoffnung?

Ich komme aus Sambia, wo die wirtschaftliche Situation schwierig ist, wo Armut weit verbreitet ist und wo Bildung meist nur privilegierten Kindern offensteht. Hoffnung finde ich in den Gesichtern und in der Freude der Menschen. Denn trotz all der Schwierigkeiten und obwohl es ihnen an vielen grundlegenden Dingen fehlt, sind viele glücklich und glauben an das Gute. Hoffnung ist für mich das Letzte, was bleibt, auch wenn alles andere verloren ist. Und Mut bedeutet für mich, eine Stimme für Menschen zu sein, die sich selbst nicht ausdrücken können. Mit anderen Worten: Kunst – wie Poetry, Musik, Tanz und Theater – ist für mich Mut.

Aktuelle Nachrichten aus dem Erzbistum Köln

Service und Kontakt

Service und Kontakt

Pressekontakt

Geschäftszeiten

Kardinal-Frings-Str. 1-3
50668 Köln

Pressekontakt

Geschäftszeiten

Mo-Do: 8.30 - 17 Uhr
Fr: 8.30 - 14 Uhr

Erzbistum Köln
Newsdesk