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Solidarität mit verfolgten Christinnen und Christen:„Red Wednesday“: Kirchen leuchten in Rot für Religionsfreiheit

St. Joseph, Velbert (Archivbild)
Datum:
22. Okt. 2026
Von:
Newsdesk/ACN
Das päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ (ACN) ruft als Zeichen gegen Christenverfolgung dazu auf, am 18. November Kirchen und öffentliche Gebäude rot anzustrahlen. Der „Red Wednesday“ wurde 2015 ins Leben gerufen, um auf die Situation der verfolgten Christinnen und Christen aufmerksam zu machen.

Am „Red Wednesday“, dem 18. November 2026, ruft das weltweite päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ (ACN) dazu auf, Kirchen und öffentliche Gebäude als Zeichen der Solidarität mit weltweit verfolgten und diskriminierten Christen rot anzustrahlen. „Hunderte Millionen Christen leben rund um den Erdball in einem Umfeld, in dem sie gewaltsam verfolgt, diskriminiert oder an der freien Ausübung ihres Glaubens gehindert werden“, erklärt der „Kirche in Not“-Geschäftsführer in Deutschland, Florian Ripka, den Hintergrund der internationalen Aktion „Red Wednesday“.

Aktionsmonat November

Der Aktionszeitraum beschränkt sich allerdings nicht auf einen einzigen Tag: Gebets- und Informationsabende sowie die rote Beleuchtung von Kirchen sind während des gesamten Monats November möglich.

Eine Übersicht aller teilnehmenden Gemeinden bietet die Internetseite www.red-wednesday.de. Auf dieser Seite können sich Kirchengemeinden und Pfarreien zur Teilnahme anmelden und zudem kostenlos Informations- und Werbematerialien herunterladen oder bestellen.

Im Erzbistum Köln sind bspw. die Pfarreien St. Joseph in Velbert und St. Gereon und St. Dionysius in Monheim dabei. In Monheim wird der Kirchenraum im November rot beleuchtet, während in Velbert am 4. November um 19 Uhr ein Wortgottesdienst für verfolgte Christen gefeiert wird, ebenfalls mit einem rot beleuchteten Innenraum.

In der Gemeinde ist Christenverfolgung nicht nur zum Red Wednesday ein Thema: Monatlich wird dort eine Hl. Messe für verfolgte Christinnen und Christen gefeiert.

Weltweite Aktion für Religionsfreiheit und gegen Christenverfolgung

Seit 2015 lenkt „Kirche in Not“ mit dem „Red Wednesday“ die mediale Aufmerksamkeit auf das Schicksal verfolgter und benachteiligter Christen weltweit. Gleichzeitig setzt die Aktion ein Zeichen für das Menschenrecht auf Religionsfreiheit.

Zu den Bauwerken, die in den vergangenen Jahren rot angestrahlt wurden, zählen das Kolosseum und der Trevi-Brunnen in Rom, die Christusstatue in Rio de Janeiro, das österreichische Parlamentsgebäude sowie in Deutschland die Kathedralen in Augsburg, Dresden, Freiburg im Breisgau, Fulda, Paderborn, Passau und Regensburg.

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