Die volle Gemeinschaft mit Gott im Blick

7. März 2022 Newsdesk/ras

Köln. „Jeder und jede von uns ist von Gott zu tiefst geliebt.“ Das betonte Kardinal Rainer Maria Woelki bei der Feier der Taufzulassung in der Kölner Kirche St. Gereon am 5. März 2022. Zu dem Gottesdienst kamen 27 Taufbewerber aus den Bereichen der Fides-Stellen in Köln, Düsseldorf, Wuppertal und Bonn zusammen. Insgesamt werden in der kommenden Osternacht jedoch etwa drei Mal soviele erwachsene Frauen und Männer getauft werden. Außerdem werden mit einigen Erwachsenen auch deren Kinder die Taufe empfangen. Bei den Erwachsenen folgt noch in der Osternacht die Spendung der Firmung und der Empfang der ersten Heiligen Kommunion.

Anlass für den Taufwunsch

Bevor Kardinal Woelki mit jedem Taufkandidaten persönlich sprach und besonders die Kinder herzlich begrüßte, schilderten alle vor der Gottesdienstgemeinde kurz ihren Anlass für den Taufwunsch. Darunter waren Motive wie, dass man „ganz zu Christus gehören wolle“; die Erfahrung persönlicher Krisen, die zum Glauben führten; der Wunsch, sein Leben zur Fülle zu bringen; Jesus nachzufolgen; oder mit seiner Familie den christlichen Glauben zu leben und viele andere Gründe mehr. Die Taufkandidaten kommen von unterschiedlichen Kontinenten.

Der Erzbischof von Köln dankte allen, die bereit sind, ihr Ja zu Christus zu sagen. In den Dank schloss er die Personen ein, die helfen, auf die Spendung des Sakraments vorzubereiten. Zugleich umfasse die Taufe die Eingliederung in die Gemeinschaft der Glaubenden und die Kirche allgemein. Man trete zur Kirche „wegen der Gemeinschaft mit Gott“ hob der Erzbischof hervor. Er erbat über allen die Hilfe Gottes und die spürbare Unterstützung durch den Heiligen Geist.