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Abschluss des Sozialprojekts der Auszubildenden und dual Studierenden:Übergabe von Spendenscheck und Hilfsmitteln an Obdachlosenseelsorge Gubbio

Übergabe des Spendenschecks an Gubbio
Datum:
27. Feb. 2026
Von:
Newsdesk/gbl
Am 25. Februar übergaben Auszubildende und dual Studierende im Erzbischöflichen Generalvikariat einen Spendenscheck und Hilfsmittel an die Obdachlosenseelsorge Gubbio – als Unterstützung in Zeiten wachsender Not.

Das Sozialprojekt 2025 der Auszubildenden und dual Studierenden im Erzbischöflichen Generalvikariat (EGV) fand am Donnerstag, 25. Februar, seinen Abschluss: 12 der insgesamt 18 Auszubildenden und dual Studierenden brachten der Kölner Obdachlosenhilfe Gubbio Hilfsgüter und überreichten einen symbolischen Spendenscheck über die Summe von 3.475,58 Euro.

Obdachlosenseelsorgerin Schwester Christina Klein und ihr Kollege Colin Emde, Sozialarbeiter bei Gubbio, freuten sich sehr über diese Unterstützung. „In Zeiten, in denen die Not auf den Straßen für Menschen ohne Bleibe immer größer wird, ist solch ein Engagement für uns ganz besonders wertvoll. Wir freuen uns darauf unseren Gästen damit helfen zu können“, so Schwester Klein.

Gubbio: Oase in Zeiten wachsender Not

Die Seelsorgerin für Obdachlose ist seit 2019 in der Kölner Innenstadt unterwegs. Sie berichtete, dass die Herausforderungen zunehmen würden: Die Zahl der Menschen ohne Bleibe steige und immer mehr von diesen benötigten medizinische und psychologische Betreuung. Gubbio sei für diese Menschen immerhin die Möglichkeit für einen kurzen Rückzug aus ihrer Situation.

Die Katholische Obdachlosenseelsorge in Köln hat mit Gubbio seit 2004 eigene Räumlichkeiten im ehemaligen Franziskanerkloster in der Ulrichgasse. Zum Angebot der Einrichtung gehören neben den Möglichkeit zur Übernachtung, zur Körperhygiene und einem Kleiderwechsel ein kleiner Versammlungsraum mit Teeküche, ein idyllischer Innenhof, eine stimmungsvolle Kirche und regelmäßigen seelsorgerische Angebote. Neben den Mitarbeitenden Viele Ehrenamtliche betreuen diese ADen Namen hat die Anlaufstelle nach der Legende vom hl. Franziskus und dem Wolf von Gubbio.

Auszubildende übernehmen Verantwortung über den Arbeitsalltag hinaus

Die Auszubildenden und dual Studierenden des Erzbischöflichen Generalvikariats engagieren sich traditionell jedes Jahr im Rahmen ihrer Ausbildung für ein wechselndes Sozialprojekt. Dabei übernehmen sie über ihren Arbeitsalltag hinaus Verantwortung und setzen sich aktiv für ihr Projekt ein. Gubbio stand in den vergangenen Monaten ganz im Mittelpunkt.

Intensiv wurde sich mit der Lebenssituation von Menschen ohne festen Wohnsitz auseinandergesetzt und überlegt, wie konkrete Unterstützung geleistet werden kann. Hiernach wurden zahlreiche Aktionen geplant: Die Sammlung von Sachspenden, von Kleidung und Schlafsäcken, der Verkauf von selber hergestellten Adventprodukten wie Armbänder oder gebrannten Mandeln auf dem Adventsmarkt oder auch die Beteiligung an den Mitarbeitendenmessen des EGV im Advent als Messdiener/innen, mit Lesung, Fürbitten oder den Kollekten. Die gesamten Einnahmen aus allen Aktionen kamen vollständig dem Sozialprojekt zugute.

Projektbegleitung mit vielen helfenden Händen

Unterstützt wurden die Auszubildenden und dual Studierenden bei allem von Schwester Christina mit konkreten Informationen, von der Mitarbeitervertretung des EGV mit der Widmung der Adventskollekte, von ihrer Ausbildungsleiterin Susanne Kersten, Fachbereich Personalgewinnung & -entwicklung durch Flexibilität und damit Gelegenheit zur Ermöglichung sowie von vielen engagierten Kolleginnen und Kollegen im ganzen Haus.

Finn Iber und Jasmin Robens von der Jugend- und Auszubildenenvertretung (AZMAV) im EGV sind sich einig: „Ohne diese Begleitung und Unterstützung an so vielen Stellen und von so vielen Menschen im EGV wäre solch eine Projektumsetzung gar nicht machbar“, so Robens. „Wir danken allen Beteiligten ganz herzlich für die Ermöglichung des Projektes!“

Das Sozialprojekt 2025 ist nun erfolgreich abgeschlossen. Es hat die insgesamt 18 Auszubildenden und dual Studierenden organisatorisch gefordert und zwischenmenschlich bereichert. Die Findungsphase für eine neues Sozialprojekt ist bereits angelaufen und neue engagierte Ziele werden bereits in den Blick genommen.

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