Erzbistum Köln – Yechiel Brukner in Köln – Interreligiöser Dialog

7. September 2018 (pek180907)

Köln. Weihbischof Rolf Steinhäuser heißt Rabbiner Yechiel Brukner in Köln herzlich willkommen. Der gebürtige schweizer Rabbiner wechselt aus München in die Domstadt und beendet damit die fast dreijährige Zeit der Synagogengemeinde Köln ohne Gemeinde-Rabbiner.

Rabbiner Brukner und Weihbischof Steinhäuser, der seit 2016 von Kardinal Woelki für den Interreligiösen Dialog beauftragt und somit seitens des Erzbistums für interreligiöse Fragen zuständig ist, trafen sich in dieser Woche zum ersten Mal. Die beiden nutzten die Gelegenheit einander kennenzulernen.

Sie bekräftigten, dass sie die enge Zusammenarbeit auch in der Zukunft fortsetzen wollen - das Erzbistum Köln und die Synagogengemeinde Köln stehen seit langem in engem Austausch. Mit dem Besuch von Papst Benedikt XVI. in der Kölner Synagoge während des Weltjugendtages 2005 fand dieser Kontakt seinen bisherigen Höhepunkt.

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im jüdischen Jahr 5779, das in der kommenden Woche mit dem jüdischen Neujahrsfest Rosch Haschana beginnt“, resümierte Rabbiner Brukner im Anschluss an den regen persönlichen Austausch.

Auch Weihbischof Steinhäuser bekräftigte nach dem Treffen die Wichtigkeit des Interreligiösen Dialogs: „Es ist mir ein großes Anliegen, dass Juden und Christen einander kennen und in ihren unterschiedlichen religiösen Überzeugungen schätzen lernen. Wer einen Gläubigen einer Religion erlebt hat und persönlich kennt, wird nicht über seine Religion pauschal urteilen. Deswegen besuchen wir mit vielen unserer Fortbildungen die Synagoge. Denn hier wird jüdisches Leben heute greifbar und erlebbar. Das erlebe ich als großes Geschenk.“

 

Ein Bild steht zur Berichterstattung zum Thema kostenlos zum Download zur Verfügung unter: https://kommunikation.erzbistum-koeln.de/index.php/s/zmT8xB66gAEpb6f