Jubiläum – Orden – Groß St. Martin

29. April 2019 Newsdesk

Köln. Mit Gottesdienst, Kirchenführung und vielen persönlichen Begegnungen haben die Schwestern und Brüder der Monastischen Gemeinschaften von Jerusalem ihr 10-jähriges Bestehen in der Kölner Altstadt gefeiert. Einer der Höhepunkte des Programms in und um Groß Sankt Martin war ein Gottesdienst am Sonntag, 28. April.

Danach konnten die Besucher bei Rievkooche, Kölsch und Kuchenbüffet den Schwestern und Brüdern Fragen stellen. Die Gemeinschaften boten unter anderem eine Führung durch das Stadtkloster und eine geistliche Kirchenführung an. Eine Fotoausstellung, ein Konzert sowie eine Abschlussvesper mit dem Kölner Weihbischof Dominikus Schwaderlapp rundeten das Jubiläum ab.

„Oase in der bunten Wüste der Stadt“

„Groß Sankt Martin ist so etwas wie eine Oase in der bunten Wüste der Stadt geworden: ein Grund zu danken und zu feiern“, erklärte Priorin Schwester Edith, die in der Gemeinschaft neben Groß St. Martin lebt, und bedankte sich ausdrücklich bei den Besuchern: „Viele waren dabei und haben mitgefeiert, viele haben den Tag genutzt und einfach mal in die Oase reingeschaut.“

Die Monastischen Gemeinschaften von Jerusalem wurden im Zuge der Erneuerungsbewegung nach dem II. Vatikanum auf Anregung des damaligen Erzbischofs von Paris, Kardinal Marty, durch Bruder Pierre-Marie Delfieux gegründet. Sie bestehen aus Brüdern, Schwestern und Laien, die ihre Spiritualität im Herzen großer Metropolen und auch an Wallfahrtsorten leben. Die Brüder und Schwestern arbeiten für ihren Lebensunterhalt halbtags in einem Beruf, während sie die andere Tageshälfte dem kontemplativen Gebet und der Gemeinschaft widmen.

Weitere Informationen gibt es unter: http://jerusalem.cef.fr/de/koeln-gross-sankt-martin.