Beratungsstellen für Menschen in schwierigen Lebenssituationen

Wo finden Betroffene weiterführende Beratungsmöglichkeiten?

In folgender Übersicht haben wir für Sie Informationen und Kontakte zu Beratungsstellen und -angeboten im Fachbereich Kinder- und Jugendschutz sowie im Fachbereich schutz- und hilfebedürftige Erwachsene zusammengestellt.

Beratungsstellen im Kinder- und Jugendschutz

Regionale Beratungsstellen

Im Hilfeportal des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung finden Sie Beratungsstellen in Ihrer Region:

Beratungsstellen im Erzbistum Köln

Einrichtungsliste "Therapie, Beratung, Betreuung sexuell übergriffiger Kinder und Jugendlicher"

der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention von Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.V. (DGfPI)

Kein Täter werden! - Bundesweites Präventionsnetzwerk

Das Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden“ bietet ein an allen Standorten kostenloses und durch die Schweigepflicht geschütztes Behandlungsangebot für Menschen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen und deshalb therapeutische Hilfe suchen. Im Rahmen der Therapie erhalten die betroffenen Personen Unterstützung, um sexuelle Übergriffe durch direkten körperlichen Kontakt oder indirekt durch den Konsum oder die Herstellung von Missbrauchsabbildungen im Internet (sogenannte Kinderpornografie) zu verhindern.

Beratungsstellen im Bereich schutz- und hilfebedürftige Erwachsene

Barrierefrei und mit Beratung für Hörgeschädigte
365 Tage im Jahr, rund um die Uhr erreichbar: Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die von Gewalt betroffen sind. Unter der Nummer 08000-116016 und via Online-Beratung können sich Betroffene, aber auch Angehörige, Freunde sowie Fachkräfte anonym und kostenfrei beraten lassen.

Dieses Angebot richtet sich an Frauen, die als Erwachsene im Bereich der römisch-katholischen Kirche Gewalt erfuhren, d.h. die zum Zeitpunkt der Taten bereits volljährig waren. Diese Anlaufstelle ist eine Erstberatungsstelle für betroffene Frauen und ihre Angehörigen nach geistlichem und/oder sexuellem Missbrauch in kirchlichen Kontexten einschließlich der Orden. Neben Erstberatung und Krisenintervention unterstützen sie die Betroffenen bei der Klärung ihrer Wünsche, Ziele und persönlichen Ressourcen.

Die Frauenberatungsstellen in NRW sind Fachstellen für Frauen, die von physischer, psychischer, ökonomischer und sexualisierter Gewalt betroffen sind. Auf der Homepage des Dachverbandes Frauenberatungsstellen NRW e.V. sind Frauenberatungsstellen in ganz NRW gelistet.

Auch die Homepage der Frauennotrufe NRW listet ihre Beratungsstellen für Frauen in NRW auf. Hier kann Beratung, Begleitung, Krisenintervention, Psychotrauma-Arbeit und andere Hilfen in Fällen von sexualisierter Gewalt angefragt werden.

Die Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt ist eine Fachberatungsstelle für Opfer sexualisierter Gewalt aus der Region Bonn / Rhein-Sieg. Das Angebot richtet sich an Betroffene, aber auch an Angehörige und Bezugspersonen sowie Fachkräfte.
Hier können Betroffene unmittelbaren Einzelfallhilfe in Form von Beratungen, Kriseninterventionen, psychosozialen Begleitungen und Traumabehandlungen erhalten.

Die Telefonseelsorge ist ein Angebot der beiden großen christlichen Kirchen. Die TelefonSeelsorge ist eine bundesweite Organisation. Rund 8.000 umfassend ausgebildete ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit vielseitigen Lebens- und Berufskompetenzen stehen Ratsuchenden in 105 TelefonSeelsorgestellen vor Ort zur Seite. Sie berät anonym und vertraulich.

Das Pflegetelefon des Bundesfamilienministeriums beantwortet Fragen und weiteres rund um die Themen Pflege und Hilfe im Alter. Dies geschieht anonym und vertraulich, mit konkreten Hilfestellungen für Ihre individuelle Situation und als Lotse zu möglichen Angeboten vor Ort.

Hier sind bundesweit konkrete Rufnummern von Krisetelefonen zu finden. Ziel der Bundesarbeitsgemeinschaft ist die Verbesserung der Lebenssituation alter Menschen. Hierzu gehören die Verringerung von Missständen und die Bewältigung von Gewaltsituationen im häuslichen Umfeld und in der Pflege.

Pflegen-und-leben.de ist eine psychologische Online-Beratung für pflegende Angehörige, aber auch für Freunde und Nachbarn, die pflegebedürftige Menschen im häuslichen Umfeld versorgen. Alle pflegenden Angehörige, die gesetzlich krankenversichert sind, finden hier persönliche Unterstützung und psychologische Begleitung bei seelischer Belastung durch den Pflegealltag - anonym, kostenfrei und datensicher.

Paula e.V. ist eine Beratungsstelle für Frauen ab 60 Jahren und bietet psychosoziale Beratung und Therapie für Frauen aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung. Sie richtet sich an Frauen, die in der Vergangenheit Traumata und Gewalt erlebt haben und sich heute noch dadurch belastet fühlen. Paula e.V. bietet auch Frauen Beratung, die aktuell unter Gewalt oder anderen traumatischen Erfahrungen leiden.

Die Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt ist eine Fachberatungsstelle für Opfer sexualisierter Gewalt aus der Region Bonn / Rhein-Sieg. Das Angebot richtet sich an Betroffene, aber auch an Angehörige und Bezugspersonen sowie Fachkräfte.
Hier können Betroffene unmittelbaren Einzelfallhilfe in Form von Beratungen, Kriseninterventionen, psychosozialen Begleitungen und Traumabehandlungen erhalten.

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