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Die Beerdigung vorbereiten

Auch wenn mit dem Tod zu rechnen war oder er plötzlich eintritt – meist bedeutet er nicht nur einen schmerzlichen Verlust, sondern auch eine organisatorische Herausforderung: Vieles ist zu überlegen, zu entscheiden und zu tun: Die Wahl des Friedhofs und der Bestattungsform, die Bekanntmachung des Todesfalls und nicht zuletzt die Gestaltung des Abschieds. Sie erhalten hier wichtige Informationen für einen würdigen Abschied.

Tröstende Worte für Hinterbliebene in der Trauer zu finden, kann zur Herausforderung werden. Dabei kann ein gut gewählter Spruch nicht nur die eigenen Empfindungen, sondern auch das Mitgefühl für den Anderen zum Ausdruck bringen.

Angehörige wünschen es sich, dass ihre Verstorbenen in der Nähe ihrer Wohngebiete ihre letzte Ruhestätte finden, damit sie das Grab ohne große Umstände aufsuchen können und so einen Ort des Gedenkens und der Trauer haben. Im Erzbistum Köln gibt es 183 katholische Friedhöfe. Wenn Sie im Trauerfall Unterstützung suchen, wenden Sie sich bitte jeweils an das Pfarrbüro in Ihrer Nähe.

Im November stehen einem trostlose Wochen bevor: Die Tage werden kürzer und die Sonne hält oft hinterm Berg. Corona ist immer noch da. Was gibt da Hoffnung?

Seit 2013 pflegt die KJG regelmäßig auf dem kath. Friedhof in St. Josef in Weissenberg verwaiste Gräber. Beim Unkrautjäten kommen die Jugendlichen mit ihren Betreuern und untereinander über Leben und Tod ins Gespräch. Die Aktion hat schon überregional für Aufsehen gesorgt.

Pompöse Grabmale und vermooste Kreuze, bröckelnde Putten und schlichte Stelen erzählen Geschichten von denen, die für immer schweigen. Und zeugen oft von einer Hoffnung auf ewiges Leben. Lesen Sie das Interview mit Dr. Werner Kleine, City Kirche Wuppertal, über seine Friedhofsführungen.

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Mystagogische Friedhofsführung

Die Grab- und Gedenksteine auf dem Friedhof geben nicht nur Auskunft über die Verstorbenen, sondern sie zeugen häufig auch von deren Glauben bzw. vom Glauben ihrer Angehörigen, denn für Christen endet das Leben nicht im Tod, sondern vollendet sich in Gott.

Du lässt uns nie allein.

Friedhofsgang mit Kindern.

Mystagogische Friedhofsführung

Mystagogische Friedhofsführung

In Wuppertal werden regelmäßig Führungen auf dem katholischen Friedhof Hochstraße angeboten, bei denen die frohe Botschaft verkündet und das Leben aus dem Tod erschlossen wird. Dadurch wird der Friedhof zu einem besonderen Ort der Glaubenserfahrung. Der kurze Film gibt einen eindrucksvollen Einblick.

Seit 2016 ist die Katholische Kirche an Allerheiligen bei einer Veranstaltung, die die Kommune ins Leben gerufen hat, mit einem Stand vertreten. Die Kolleginnen und Kollegen des Stadtdekanates Düsseldorf bieten zahlreichen Besucher/innen die Möglichkeit zum Gespräch und zur Information. Besonders anziehend ist das warme Farbenlicht, welches gegen Abend den Nordfriedhof erleuchtet.

Der Gang über den Friedhof gibt nicht nur einen Überblick über die unterschiedlichen Formen der Bestattung, sondern auch einen Einblick über Vorstellungen von Leben und Tod sowie die persönliche Bindung zum Verstorbenen.
Neben den AntoniterCityTours bieten auch die Synagogen-Gemeinde in Köln Führungen an.

Für berühmte Grabstätten auf historischen Friedhöfen in Deutschland wurde eine besondere WebApp entwickelt.

IMPULS

„Die kirchliche Begräbnisfeier ist ein wesentliches Element kirchlicher Trauerbegleitung. In der Unsicherheit und Hilflosigkeit der Trauersituation bietet die Liturgie einen Halt, in dem das Notwendige vollzogen und so das Handeln der Trauernden gestützt und von der versammelten Gemeinde und der ganzen Kirche mitgetragen wird.“

(Pastorale Einführung in die kirchliche Begräbnisfeier, 2009, Nr. 22)

FAQ - Häufige Fragen

Dr.  Eva-Maria Will

Dr. Eva-Maria Will

Referentin für Trauerpastoral

Sandra Behrendt

Sandra Behrendt

Sachbearbeitung

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