Abschied und Trost

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Erinnern - gedenken - sich verbunden fühlen

Schweres Erbe

Viele Nachkommen von ehem. Kriegskindern tragen schwer an der Geschichte ihrer Eltern. Das schildert Beate Behrendt-Weiß in ihrem persönlichen Erfahrungsbericht in der Kölner Kirchenzeitung.

> Lesen Sie dazu noch weitere Berichte

Lesung aus dem Buch des Propheten Hosea

Auf, lasst uns zum HERRN zurückkehren!
Denn er hat gerissen, er wird uns auch heilen;
er hat verwundet, er wird uns auch verbinden.
Nach zwei Tagen gibt er uns das Leben zurück,
am dritten Tag richtet er uns wieder auf
und wir leben vor seinem Angesicht.
Lasst uns ihn erkennen,
ja lasst uns nach der Erkenntnis des HERRN jagen!
Er kommt so sicher wie das Morgenrot;
er kommt zu uns wie der Regen,
wie der Frühjahrsregen, der die Erde tränkt.

Hosea 6,1-3

Fragen für das persönliche Nachsinnen oder ein Bibelgespräch

  • Was spricht mich an, berührt oder irritiert mich?
  • Bei welchem Wort oder Bild bleibe ich hängen?
  • Welches persönliche Erlebnis fällt mir ein?
  • Was aus diesem Bibeltext nehme ich als Zuspruch mit in meine Situation und in meinen Alltag?

Antwortpsalm

L.: Wir antworten auf das Wort Gottes, das wir gerade gehört haben, mit einem Psalm. Wir reihen uns damit ein in das Beten ungezählter Generationen des Gottesvolkes. Der Psalm wird durch einen Kehrvers eingerahmt, der jeweils wiederholt wird:
Der HERR ist mein Licht und mein Heil.

A.: Der HERR ist mein Licht und mein Heil.

L.: Der HERR ist mein Licht und mein Heil:
Vor wem sollte ich mich fürchten?
Der HERR ist die Zuflucht meines Lebens:
Vor wem sollte mir bangen?
Dringen Böse auf mich ein,
um mein Fleisch zu verschlingen,
meine Bedränger und Feinde;
sie sind gestrauchelt und gefallen.
Mag ein Herr mich belagern:
Mein Herz wird nicht verzagen.
Mag Krieg gegen mich toben:
Ich bleibe dennoch voll Zuversicht.
Eines habe ich vom HERRN erfragt,
dieses erbitte ich:
im Haus des Herrn zu wohnen
alle Tage meines Lebens;
die Freundlichkeit des HERRN zu schauen
und nachzusinnen in seinem Tempel.  (Psalm  27,1-4)
Der HERR ist mein Licht und mein Heil.

A.: Der HERR ist mein Licht und mein Heil.

oder

Herr, du hast Wortes ewigen Lebens.
A.: Herr, du hast Worte ewigen Lebens.

L.: Ja, gut ist es, unserem Gott zu singen
und zu spielen,
ja, schön und geziemend ist Lobgesang.
Der HERR baut Jerusalem auf,
er sammelt die Versprengten Israels.
Er heilt, die gebrochenen Herzens sind,
er verbindet ihre Wunden.
Er bestimmt die Zahl der Sterne
und ruft sie alle mit Namen.
Groß ist unser Herr und gewaltig an Kraft,
seine Einsicht ist ohne Grenzen. (Psalm 147,1-5)
Herr, du hast Worte ewigen Lebens.

A.: Herr, du hast Worte ewigen Lebens.

"In Corona Zeiten"

Seelsorgerin zur Corona-Situation im Krankenhaus: "Es gibt einige, die einfach resignieren"

Mit über 500 Toten hat Deutschland am Mittwoch einen neuen Corona-Rekord aufgestellt. Was bedeutet das für die Menschen in den Krankenhäusern? Die Kranken, das Personal, die Seelsorger. Ein Blick in den Alltag.

Wie laufen Beerdigungen in der Corona-Zeit ab? Als ob Verstorbene keine Freunde gehabt hätten

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, ist die Trauer groß. In Corona-Zeiten darf man aber nicht so wie normalerweise trauern. Beerdigungen finden in kleinstem Rahmen statt. Eine Belastung für viele, weiß Seelsorgerin Eva-Maria Will.

Die eigene Beerdigung vorbereiten

Wer alleinstehend ist, macht sich mehr als andere Gedanken um das eigene Sterben und darüber, wer sich wohl im Todesfall um die notwendigen Formalitäten kümmern wird. Bei Bestattern sind die Schubladen voll mit Kunden, die da Vorsorge treffen.

Artikel vom Domradio

Trost-Quellen. Ein interaktiver Gottesdienst in Zeiten der Corona-Pandemie.

Das Erzbistum Köln bietet Gemeinden, Verbänden und Einrichtungen einen Gottesdienst an für Fragende und Suchende sowie für Trauernde, die einen nahestehenden Menschen verloren haben, von dem sie sich nicht verabschieden konnten.

Trost-Quellen Gottesdienst

 

Lass die Nacht vorübergehen. Gebete in der Trauer

Schmerz, Verlust und Tod sind universelle Erfahrungen, auf die jeder individuell reagiert. Die Impulse, Gebete und meditativen Bilder des 92-seitigen Heftes wollen in Zeiten der Trauer zur Auseinandersetzung anregen und zum persönlichen Betrachten und Beten führen. Neben persönlichen Gebeten gibt es auch eine Textauswahl für das Beten in Gemeinschaft. Inzwischen ist die zweite Auflage erschienen.

Download "Lass die Nacht vorübergehen. Gebete in der Trauer (PDF)

 

Abschied und Trost

Informationen und Veranstaltungshinweise | bitte beachten Sie ggf. aktuelle Änderungen aus gegebenem Anlass

Trauer hat viele Gesichter

Oft ist beim Tod eines geliebten Menschen die Kirche die erste Anlaufadresse. Der Wunsch nach individuellen Trauerfeiern wächst. Im Erzbistum Köln ist man mit unterschiedlichen pastoralen Angeboten darauf vorbereitet. > Lesen Sie dazu das gesamte Interview auf Domradio.de

„Sterben studieren“

Ab dem Jahr 2020 kann man an der Universität Regensburg den neuen Studiengang „Perimortale Wissenschaften“ studieren. Mitinitiator ist der katholische Moraltheologe Rupert Scheule, der vor allem die Selbstkompetenz stärken, Trostwissen mobilisieren und die Ritenkompetenz der Kirche in den ...

Orientierungshilfe für Trauerpastoral

Das Erzbistum Köln hat eine Handreichung zur Trauerpastoral herausgegeben. Die Broschüre kann heruntergeladen oder online bestellt werden.

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