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Tot- und Fehlgeburten

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Bestattung von „Sternenkindern“

Menschliches Leben beginnt mit dem Augenblick der Zeugung (BVerfG 1993). Tot- und Frühgeburten werden deshalb landläufig auch liebevoll Sternenkinder genannt. Seit dem Jahr 2013 besteht die Pflicht, totgeborene Kinder ab einem bestimmten Gewicht (500 gr) zu bestatten (Personenstandsgesetz). Totgeborene Kinder, die dieses Kriterium nicht erfüllen, können beigesetzt werden.

Die Kirchen setzen sich dafür ein, dass möglichst alle Sternenkinder unabhängig ihres Gewichtes würdig - nach Möglichkeit im Rahmen einer kleinen Feier - bestattet werden. Das Erzbistum Köln empfiehlt, auf seinen Friedhöfen kostenlose Grabfelder anzubieten.

Als Fehlgeburt gilt, wenn ein Kind mit einem Gewicht von unter 500 Gramm zur Welt kommt und bei der Geburt kein Lebenszeichen zeigt. Als Totgeburt gilt ein Kind mit einem Geburtsgewicht von mindestens 500 Gramm, das ohne Lebenszeichen zur Welt kommt.

Ein Platz für Sternenkinder in Köln Worringen

Im November 2017 wurde auf dem katholischen Friedhof in Köln-Roggendorf Thenhoven ein Platz für Sternenkinder eingesegnet. Informationen über das Projekt finden Sie hier.> mehr

Im Finanzbericht des Erzbistums Köln 2016 ist das Projekt ebenfalls vorgestellt worden.> mehr

"In mir hat dieses Kind doch schon gelebt"

Sternenkindern wird am Worringer Bruch auf einem eigenen Friedhof gedacht. Die Trauer ist groß, wenn Eltern ein Kind bereits im Mutterleib verlieren. Statt Babygeschrei und Freudentränen ist es dann nur innere Leere, die von dem freudig erwarteten Ereignis bleibt. Da kann es trösten, einen Ort für diese Gefühle zu haben.

Sternenkinder-Gedenkstätte in Unkel

Eine Sternenkinder Gedenkstätte für Kinder, die vor, während oder kurz nach der Geburt verstorben sind, befindet sich z.B. auf dem alten Friedhof an der Pfarrkirche St. Pantaleon in Unkel. Dort steht auch ein Gedenkstein mit einer Bronzeplastik , dem Symbol der Feder und einem tröstlichen Vers aus dem Buch der Psalmen: "Du birgst mich im Schatten deiner Flügel" (Ps 17,8), der zum Innehalten und Erinnern einlädt. > mehr

Bild von Frau Dr. Eva-Maria Will

Dr. Eva-Maria Will

Referentin für Trauerpastoral

Sandra Behrendt

Sandra Behrendt

Sachbearbeitung

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Erwachsenenseelsorge und Dialog 
Fachbereich lebensbegleitende Pastoral

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