27. September 2016

Gemeinsam Erleben:

 

Das Gehen bietet viele Möglichkeiten, intensive oder auch fröhliche Erfahrungen zu machen. Kleine Aufgaben helfen vielen, sich auf bestimmte Dinge zu fokussieren:

  • Unterwegs auf einem abgestimmten Wegabschnitt Blumensorten oder Baumsorten
    zählen

  • Auf Vogelstimmen hören und/oder sie sammeln

  • Auf Papas/Mamas Schuhen für ein kleines Wegstück ‚Schlittenfahren‘: Schuhe ausziehen,
    sich vor Mama oder Papa stellen, sich die Hand geben (oder den Bauch umarmen ☺ )
    und mit den Sockenfüßen auf Mamas/Papas Füße stellen. Dann gehen Mama/Papa los….

  • Tunnellauf: alle Pilgernden stellen sich dicht hintereinander und spreizen die Beine,
    sodass jede/r wie ein umgedrehtes Ypsilon steht. Nun beginnt der/die Letzte der Reihe,
    durch den Beintunnel nach vorne zu krabbeln. Am Ende stellt er/sie sich wieder in
    Ypsilon-Aufstellung an. So kommt die Pilgergruppe langsam und boden-nah weiter –
    nicht schnell, aber lustig!

  • Sauseschritt:
    Mit dem Lied ‚1,2,3 im Sauseschritt‘ lässt sich schnell vorwärts kommen.
    Der Text lautet:
    1,2,3 im Sauseschritt gehen alle Kinder mit
    der/die… ist jetzt an der Reih‘ und läuft an uns vorbei.
    Bücken, strecken, rundum dreh’n, 3 x klatschen, stampfen stehn!
    (Die Melodie kann man z.B. bei youtube finden)
    Alle Mitgehenden kaufen nebeneinander her. Im Lied wird immer der Name des/der
    jeweils ganz rechts Gehenden genannt. Diese/r läuft dann einmal hinten herum bis zum
    anderen Ende und stellt sich dort wieder an. Und dann machen natürlich beim Bücken….alle zusammen, was das Lied sagt!

  • Über kurze Strecken eine Art Schnitzeljagd veranstalten – aber es geht dabei nicht ums
    Fangen oder um die Zeit: die Schnitzel sollen den Weg weisen und zugleich auf schöne
    oder interessante Dinge am Weg hinweisen. Wichtig dabei: überlegen, was diejenigen,
    für die der Weg gelegt wird, interessieren könnte! Als Schnitzel können Zweige, Steine,
    Sand genutzt werden. Zweige und Steine kann die Folgegruppe gleich wieder
    einsammeln und für die von ihr zu legende Wegstrecke nutzen.

  • Tier-Weg: die Pilgergruppe kann sich streckenweise auf unterschiedlich tierische Art
    fortbewegen – als Hund, Katze, Eichhörnchen, Hase, Schnecke, Igel, Assel. Möglich ist es
    auch, dass man mit jeweils 3 Personen ein wahlweise 3- bis 4beiniges ‚Tier‘ gestalten
    und sich so ein paar Meter fortbewegen soll: dabei sind eben nur 3 oder 4
    ‚Bodenberührungen‘ des Tieres erlaubt. Die Mitspielenden müssen sich also tragen,
    stützen etc…

  • Etappen-Geschichte: eine Geschichte wird unterwegs in mehreren Abschnitten gelesen,
    zwischen denen jeweils ein Wegstück liegt. Nach jedem Abschnitt gibt es eine dazu
    passende Aufgabe…

 

Für Erwachsene:

Die aber, die dem Herrn vertrauen, schöpfen neue Kraft, sie bekommen Flügel wie Adler. Sie laufen und werden nicht müde, sie gehen und werden nicht matt. (Jes 40,31)

 

Der Text beschreibt einen Zusammenhang zwischen dem Vertrauen in Gott und der Kraft und Ausdauer, die man aus dem Gottvertrauen gewinnt.

 

Fragen zum Nachdenken:

Wovon bin ich müde? Wie könnte ich mich erholen?

Wie stelle ich mir vor, dass aus meinem Glauben an Gott Kraft und Energie erwächst?

Der Text spricht von den Laufenden und Gehenden im Plural: wer begleitet meinen Weg? Wem darf ich begleiten? Wessen Begleitung würde ich mir wünschen? Woran merke ich, dass Gott mich begleitet?

 

JG