„...würd ich noch heut ein Apfelbäumchen pflanzen!“ – Chancen und Visionen einer gemeindlichen Chorarbeit
Am 20. Mai um 18 Uhr ist Professor Dr. Stefan Klöckner Referent und Gesprächspartner beim "mittwochgespräch". Sein Thema lautet: „...würd ich noch heut ein Apfelbäumchen pflanzen! Chancen und Visionen einer gemeindlichen Chorarbeit anlässlich des Jubiläums 150 Jahre Maxchor“.
Die Kirchen werden kleiner - Mitgliederzahlen und Finanzkraft nehmen ab. Es scheint für manche Verantwortliche ein klarer Fall zu sein: Kirchenmusik? Brauchen wir immer weniger ... Ein bisschen Orgelspiel - ein bisschen Chorsingen: das reicht!
Das „mittwochgespräch“ will dagegenhalten: Wo heute in Chorarbeit, Gemeindesingen, geistliche Konzerte und Ähnliches investiert wird, wird auch morgen noch mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Stück lebendiger Kirche erfahrbar sein.
Nach dem Vortrag von Professor Klöckner werden Markus Belmann und er ein Fachgespräch führen, bevor es dann möglich sein wird, Fragen aus dem Publikum zu stellen. Im Anschluss an das „mittwochgespräch“ sind alle zur Begegnung und zum Austausch in den Maxkeller eingeladen.
Zum Referenten
Professor Dr. Stefan Klöckner, Jahrgang 1958, studierte Musik an der Folkwang Hochschule in Essen sowie Gregorianik bei Godehard Joppich. Darüber hinaus studierte er katholische Theologie und Musikwissenschaften in Wien, Münster und Tübingen. 1991 erfolgte die Promotion zum Dr. theol. in Tübingen. Daran anschließend war er als Leiter des Amtes für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart tätig. 1997 wurde er als Diakon geweiht und arbeitete als Diakon mit Zivilberuf in Tübingen.
1999 wurde er Professor für Gregorianik und Liturgik an der Folkwang Hochschule in Essen. Von April 2009 bis zum Ende des Jahres 2017 leitete er das neu gegründete Institut für Gregorianik an der Folkwang Universität der Künste. Klöckner ist seit 1994 Leiter der „Münsterschwarzacher Choralkurse“. 2012 rief er mit einem Zertifikatsstudiengang die deutschlandweit einzige Hochschulausbildung als Studienfach Gregorianik ins Leben.
Der Eintritt kostet 4 Euro.
Anmeldung: im Maxhaus-Foyer, telefonisch (0211 9010252) oder per E-Mail (eintrittskarten@maxhaus.de). Reservierung empfohlen.
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