Zum Inhalt springen

Unsichtbare Meisterinnen – spanische Künstlerinnen vom Mittelalter bis in die Moderne

Datum:
Mittwoch, 1. Juli 2026 18:00
Ort:
Maxhaus – Katholisches Stadthaus in Düsseldorf
Schulstr. 11
40213 Düsseldorf
Düsseldorf – Maxhaus – Reihe „mittwochgespräch“

Unsichtbare Meisterinnen – spanische Künstlerinnen vom Mittelalter bis in die Moderne

Am 01. Juli um 18 Uhr ist Prof. Dr. Professor Dr. Helmut C. Jacobs  Referent und Gesprächspartner beim "mittwochgespräch". Sein Thema lautet: „Unsichtbare Meisterinnen – spanische Künstlerinnen vom Mittelalter bis in die Moderne".

Kennen Sie das Gemälde „Un mundo“ (Eine Welt) von Ángeles Santos oder die fantastischen Bilder von Remedios Varo? Wenn nicht, so liegt das nicht an Ihnen und lässt sich leicht erklären, denn spanische Malerinnen sind in keinen gängigen Kunstgeschichten zu finden, sondern werden allenfalls am Rande erwähnt ‒ völlig zu Unrecht, wie ihre beeindruckenden Werke vom Mittelalter bis heute zeigen. Solche Meisterinnen sind beispielsweise Aurelia Navarro, María Blanchard oder Maruja Mallo, die „Las Sinsombrero“ (die Damen ohne Hut) der Generation von 27 anführte. Aktuell durch zahlreiche Ausstellungen international bekannt geworden ist Lita Cabellut, die als Roma-Mädchen in Barcelona von einer Familie aufgenommen und erzogen worden ist und nach einem Besuch im Prado Malerin wurde. Das „mittwochgespräch“ entdeckt diese unsichtbaren Meisterinnen Spaniens und ihre fantastischen Bilder wieder neu. Professor Jacobs wird auch nach dem offiziellen Ende des „mittwochgespräch“ für ein Nachgespräch bei einem Glas Wasser oder Wein zur Verfügung stehen.  Beginn ist um 18 Uhr im Klosterhof des Maxhauses an der Schulstraße 11. 

Zum Referenten

Professor Helmut C. Jacobs, Jahrgang 1953, studierte Romanistik und Germanistik in Bonn und Toulouse. Nach Studienaufenthalten in Brasow und Santiago de Compostela promovierte Professor Jacobs 1987. Im Jahre 1995 erfolgte dann die Habilitation. Zu Jacobs’ Forschungsschwerpunkten gehören die Kurznarrativik des romanischen Mittelalters, die Literatur der französischen, italienischen und spanischen Aufklärung, die Wechselbeziehungen von Literatur und Musik sowie von Bild und Text. Darüber hinaus ist er ein begeisterter Musiker und hat als Akkordeonspieler bereits mehrere CDs veröffentlicht.

Der Eintritt kostet 4 Euro.

Anmeldung: im Maxhaus-Foyer, telefonisch (0211 9010252) oder per E-Mail (eintrittskarten@maxhaus.de). Reservierung empfohlen.

Veranstaltungen im Erzbistum Köln

Mit dem untenstehenden Suchfeld können Sie z. B. nach Veranstaltungsorten suchen. Um wieder alle Termine anzuzeigen, löschen Sie den Suchbegriff und drücken Sie Enter.