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Geplante Einnahmen im Wirtschaftsplan 2024

Geplante Einnahmen des Erzbistums Köln 2024

Die weiterhin angespannte Wirtschaftslage und die deutlich abnehmenden Mitgliederzahlen führen zu niedrigeren Kirchensteuereinnahmen. 

Parallel dazu steigen die Kosten erheblich, z.B. durch die Übernahme des Tarifabschlusses aus dem öffentlichen Dienst. Auch Energie wird 2024 für uns deutlich teurer, da die 2021 geschlossenen Rahmenverträge, von denen wir 2023 noch profitieren konnten, ausgelaufen sind.

Vor diesem Hintergrund weist der Wirtschaftsplan 2024 ein negatives Jahresergebnis in Höhe von rund 20,6 Mio. Euro aus, welches aus der Ausgleichsrücklage ausgeglichen werden kann.

Wie setzen sich die Erträge des Erzbistums zusammen?

Die Kirchensteuererträge machen über 70 % der ordentlichen Erträge aus. Hinzu kommen Erträge aus Zuweisungen und Zuschüssen, die im Wesentlichen die Finanzierung der Schulen betreffen. Des Weiteren werden Mieteinnahmen sowie Erträge der Tagungshäuser und sonstige Erträge aus Rückzahlungen und Erstattungen geplant.

Ertragsplan 2024 EUR
658.110
151.795
48.973
31.149
890.027

Ergebnisplanung 2024

Rückläufiges Kirchensteueraufkommen

Die Haupteinnahmequelle im Erzbistum Köln sind die Kirchensteuern. Aufgrund der wirtschaftlichen Lage und der anhaltend hohen Austrittszahlen rechnet das Erzbistum Köln für 2024 mit einem Kirchensteueraufkommen von 658,1 Millionen Euro. Dies sind rund 30 Mio. Euro weniger als in 2022 tatsächlich realisiert wurden.

Insgesamt geht die Planung von Erträgen in Höhe von 890 Millionen Euro sowie einem Finanzergebnis von 43,4 Millionen Euro aus. Dem stehen Aufwendungen in Höhe von 954 Millionen Euro gegenüber.

Der Wirtschaftsplan 2024 schließt mit einem Fehlbetrag in Höhe von knapp 21 Millionen Euro, der aus Rücklagen ausgeglichen werden kann. Da auch für die kommenden Jahre mit sinkenden Erträgen zu rechnen ist, werden künftig Anpassungen der Aufwendungen erforderlich, damit die zahlreichen Aufgaben des Erzbistums weiterhin im besten Sinne erfüllt werden können.

Ergebnisplanung 2024 EUR
890.027
-954.040
43.368
-20.645

Wie sieht die langfristige Wirtschaftsplanung aus?

Das Erzbistum hat einen Wirtschaftlichen Rahmenplan bis zum Jahr 2030 erstellt. Damit erfolgt ein Ausblick auf die Entwicklung des Gesamtbudgets in den kommenden Jahren und dessen Verteilung auf die einzelnen Aufgabenbereiche. Es wird aufgezeigt, in welchem Umfang alle Bereiche Anpassungsleistungen erbringen müssen, um das Gesamtbudget nicht zu überschreiten.

Die tatsächlichen Einkünfte und Ausgaben werden im Jahresabschluss festgestellt und von unabhängigen Wirtschaftsprüfern testiert.

Ansprechpartnerin

Dr. Daniela Claus

Fachbereichsleitung Planung