Gottes Stimme setzt sich aus verschiedenen Klängen zusammen: Eine Hörhilfe des österreichischen Jesuiten P. Josef Maureder SJ.

13. Oktober 2014
Gottes Stimme setzt sich aus verschiedenen Klängen zusammen: Eine Hörhilfe des österreichischen Jesuiten P. Josef Maureder SJ.

Gottes Stimme klingt dreifach.

Gottes Stimme setzt sich aus verschiedenen Klängen zusammen: Du wirst sie hören können, wenn du dir immer wieder die entsprechende Fragen stellst und sie mit Gott ins Gespräch bringst. Er kennt dich besser als du selbst. Er ist größer als dein Herz, und er weiß alles (vgl. 1 Joh 3,20). Lass dir und lass ihm Zeit.

1. DEINE NATUR: der tragende Klang der Stimme Gottes

Bist du auf dem Weg, dich selbst immer mehr kennenzulernen?

Kannst du dich annehmen, so wie du bist – mit dem, was du kannst, und auch mit dem, was du (noch) nicht kannst? Denn Gott überfordert dich nicht, sondern baut auf dem auf, was du mitbringst.
„Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10)

2. DEINE SEHNSUCHT: der drängende Klang der Stimme Gottes

Wohin zieht es dich im tiefsten?
Was möchtest du, dass andere einmal von dir sagen, wenn du gestorben bist?
„Was sucht ihr?“ (Joh 1,38) – „Was willst du, dass ich dir tun soll?“ (Mk 10,51).

3. DIE WIRKLICHKEIT: der anziehende und beunruhigende Klang der Stimme Gottes

„Gott umarmt uns durch die Wirklichkeit.“ (Willi Lambert SJ)

Dieser Satz bringt sehr gut zum Ausdruck, dass Gott zu uns durch unsere Geschichte spricht - im Großen wie im kleinen und alltäglichen.

 

Bist du sensibel für die Wirklichkeit um dich herum, durch die Gott zu dir redet?
Achtest du darauf, was für ein Echo das, das was dir Tag für Tag begegnet, in dir auslöst?
o eine Erfahrung mit einem armen Menschen,
o ein Ereignis, das dich aufwühlt,
o ein Wort des Herrn in der Heiligen Schrift,
o die Bemerkung eines Freundes oder einer Person, die dir wichtig ist,
o eine Predigt, ein Wort der Kirche etc.

 

Ein Gedanke des österreichischen Jesuiten P. Josef Maureder SJ

 

„Gott umarmt uns durch die Wirklichkeit.“ (Willi Lambert SJ)