Corona- Flüchtlings- und Katastrophenhilfen 2020

Zu Beginn der Pandemie hat das Erzbistum Köln einen Nothilfefonds für Corona-bedingte Kleinprojekte in Höhe von 500.000 Euro bereitgestellt, aus dem Projektpartnern aus aller Welt schnell und unbürokratisch geholfen werden kann.

21. Juni 2021

Zu Beginn der Pandemie hat das Erzbistum Köln einen Nothilfefonds für Corona-bedingte Kleinprojekte in Höhe von 500.000 Euro bereitgestellt, aus dem Projektpartnern aus aller Welt schnell und unbürokratisch geholfen werden kann. Auch der im Jahre 2015 aufgelegte Sonderfonds für die Flüchtlings- und Katastrophenhilfe wurde verlängert, sodass daraus im Jahr 2020 rund 1,7 Millionen Euro an Unterstützung geleistet werden konnten.

Indien – Lebensmittelhilfe

Das Institut der Brothers of the Sacred Heart of Jesus arbeitet in 22 Diözesen in Indien und kümmert sich vorwiegend um Blinde, Dalits, Tribals, Arbeitsmigranten und mittellose, kranke Frauen. 800 besonders bedürftige Familien wurden ausgewählt und erhielten notwendige Lebensmittel, Seife und Schutzmasken.

Philippinen – Wohnraum für medizinisches Pflegepersonal in Cebu City

Die Salesianer Don Boscos haben von April bis Dezember 2020 ihr Gästehaus in Cebu City für medizinisches Pflegepersonal zur Verfügung gestellt. Das Erzbistum Köln hat sich an den zusätzlich entstandenen Kosten für Wasser und Strom beteiligt

Nordirak – berufsbildende Maßnahmen für Rückkehrer und Binnenvertriebene

In diesem Projekt erhielten Jugendliche ein Berufstraining, gefolgt von einem viermonatigen bezahlten Praktikum. Frauen wurden geschult im Herstellen von Kleidung und deren Vermarktung und erhielten Barzuschüsse für die Eröffnung von kooperativen Kleinstunternehmen, um sel-ber für ihren Lebensunterhalt sorgen zu können. Der Projektpartner Mission East arbeitet seit 2014 im Irak und unterstützt Binnenflüchtlinge, die vor Gewalt geflohen sind und von der Flucht und Not traumatisiert sind.

Mauretanien – Betreuung und Begleitung von Migranten durch die Caritas

Die Caritas ist die einzige Einrichtung, die sich um die Migranten kümmert und sie mit Medikamenten, Hygiene-Kits, Lebensmitteln sowie Miet- und Rückkehrhilfen unterstützt. Hinzu kommen einkommensschaffende Maßnahmen, Katechesen sowie sportliche Aktivitäten für Kinder, Schulstipendien und Vorträge über Menschenhandel und die Risiken und Gefahren illegaler Einwanderung