Kirchenmusik

Kirchenmusik im Erzbistum Köln

Altes pflegen - Neues entdecken

Liturgie mitgestalten - Gemeinschaft erleben

Gemeinde erleben - Für jede Altersgruppe musikalische Angebote

Einsatz in Gottesdienst und Konzert - 38.000 Aktive im Erzbistum Köln

Kirchenmusik ist ein wesentlicher Bestandteil des kirchlichen Lebens. Viele Menschen jeden Alters sind kirchenmusikalisch im Erzbistum Köln aktiv. Die Kirchenmusik ist dabei nicht nur ein wichtiger liturgischer Bestandteil, sondern die Musik stiftet weit über die Gottesdienste hinaus Gemeinschaft.

Auf dieser Website finden Sie aktuelle Informationen rund um die Kirchenmusik im Erzbistum Köln. Jede Woche bieten wir Ihnen eine aktuelle Arbeitshilfe zur Liedauswahl für den Sonntagsgottesdienst zum Download an.

Als Stabsstelle Kirchenmusik stehen wir Ihnen gerne auch persönlich zur Verfügung. Rufen Sie uns an (Tel: 0221 1642 1539) oder vereinbaren Sie einen Gesprächstermin. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

Werk- und Exerzitienwoche Kirchenmusik

2021   Die Werkwoche muss leider abgesagt werden (Corona-Pandemie)
2022   21. bis 26. März
2023   12. bis 17. Juni
(12.03.21-se/ml)

Jamulus Basis-Webinar - Rundschreiben von EDKMD Prof. Richard Mailänder

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Januar 2021 haben wir Sie darüber informiert, dass Sie in Ihrer Chorarbeit das Programm „Jamulus“ einsetzen können. Herr Regionalkantor Kaets hat damals zwei Einführungsveranstaltungen angeboten.
Leider stellte sich heraus, dass das bei Weitem nicht reichte - und er hat immer weiter Veranstaltungen und Beratungen angeboten. Nun ist seine Hauptaufgabe aber nicht die eines Beraters für Jamulus…
Das hat uns vor die Aufgabe gestellt, nach weiteren Möglichkeiten der Hilfestellung zu suchen.
Denn: Die Pandemie wird uns mit Gewissheit noch länger begleiten. Umso wesentlicher ist es, Ihnen Hilfestellungen zur Aufrechterhaltung einer Chorarbeit zu leisten. 
Jamulus erscheint uns mittlerweile ausführlich getestet und wurde von uns für Sie weiterentwickelt, was bereits Viele von Ihnen nutzen.

Aktuell arbeiten wir u.a. daran
- neben des Testserverleitungen auch exclusive Reservierungen für Gruppenproben zu ermöglichen
- eine Verbindung von Jamulus und Videokonferenzprogrammen zu unterstützen
- nach Möglichkeit Aufnahmesysteme zu integrieren
- Videotutorials zu erstellen mit Anleitungen und Tipps.

Heute bin ich froh, Ihnen regelmäßige Termine anzubieten, an denen Sie konkrete und direkte Hilfestellungen in Basisfragen von Jamulus erfahren. Wir haben zu diesem Zweck zwei Berater gewinnen können, die Ihnen ab dem 19. April wöchentlich für Beratungen zur Verfügung stehen. Und zwar zu folgenden Zeiten:
Montags 10.00 bis 12.00
Mittwochs 18 Uhr bis 20 Uhr

Diese Beratungen werden Ihnen angeboten über das Programm Zoom.
Thema: Jamulus Basis-Webinar

Uhrzeit: regelmäßig stattfindendes Meeting Montags 10 Uhr bis 12 Uhr
Zoom-Meeting beitreten:
https://us02web.zoom.us/j/87334541314?pwd=V0VHUG5RUjFqOGZZTnYzbHE1RVFvZz09
Meeting-ID: 873 3454 1314
Kenncode: 415350

Uhrzeit: regelmäßig stattfindendes Meeting Mittwochs 18 Uhr bis 20 Uhr
Zoom-Meeting beitreten
https://us02web.zoom.us/j/83304656567?pwd=ODRkVE92RERzRU5NbWViVXNzdS9DUT09
Meeting-ID: 833 0465 6567
Kenncode: 533900

Nachfolgend noch einmal ein Link, unter dem Sie grundsätzliche Informationen finden. Zur Zeit beraten wir auch noch über ein Video, mit dem wir Ihnen möglichst anschaulich Hilfestellung geben können.
https://www.musik-ebk.de/apps/cms_pico/pico/jamulus_wiki/

In Zukunft bitten wir Sie herzlich, zunächst immer eines der Meetings zu nutzen und nicht mehr Herrn Kaets direkt bzgl. Jamulus zu kontaktieren, damit er wieder in die Lage versetzt wird, gemeinsam mit unserem Programmierer an der weiteren Optimierung der Plattform zu arbeiten.

Sollten Sie zu den genannten Terminen nicht können, so können Sie Ihre Fragen auch gerne per Mail senden unter der Adresse jamulus@musik-ebk.de, die eigens dafür eingerichtet wurde.

Ihnen Allen gesegnete Kartage und ein leuchtendes Fest der Auferstehung!

Prof. Richard Mailänder
Erzdiözesankirchenmusikdirektor

(kmkebk-ml 010421)

Priester und Musiker

An den Folgen eines schweren Herzinfarktes verstarb in den frühen Morgenstunden des 12. März 2021 Msgr. Prof. Dr. Wolfgang Bretschneider.

Wer ihn noch in den letzten Wochen erleben durfte, kann sich kaum vorstellen, dass er nicht mehr unter uns ist. Wach und lebendig, voll gläubiger Gewissheit, dass Gott unter uns Menschen wirkt, voller Anteilnahme – mitunter auch mitleidend – an allen Entwicklungen der Kirche – so war er bis zuletzt! Ein vielschichtiger und ungewöhnlicher Mensch als Priester und Musiker. Beiden Berufungen ist er mit ganzer Leidenschaft gefolgt. Ein reiches und erfülltes Leben ist auf dieser Erde zu Ende gegangen. 

Wolfgang Bretschneider wurde am 7. August 1941 in Dortmund geboren. 1947 kam er nach Bonn-Bad Godesberg. Seit seinem siebten Lebensjahr spielte er Klavier und als 13-Jähriger erhielt er ersten Orgelunterricht von Hubert Brings (1909–1992), dem Organisten des Bonner Münsters. 1961 legte Bretschneider sein Abitur am Jesuitenkolleg Bonn ab und begann mit dem Philosophie- und Theologiestudium in Bonn, München sowie am Erzbischöflichen Priesterseminar in Köln.  Zeitgleich studierte er in Bonn bzw. München Musikwissenschaft und Orgel.

1967 durch Erzbischof Josef Kardinal Frings (1887–1978) im Kölner Dom zum Priester geweiht, war er zunächst als Kaplan am St.-Quirinus-Münster in Neuss tätig. 1969 wurde er als Repetent in das Erzbischöfliche Theologenkonvikt Collegium Albertinum in Bonn berufen, wo er bis 1997 lebte. Hier wie auch als Dozent für Liturgie und Kirchenmusik am Kölner Priesterseminar wurde er unzähligen Priestern ein überzeugender Lehrer einer mit Liebe gefeierten Liturgie und vielen auch ein priesterlicher Freund und Ratgeber.

1979 promovierte er bei Günther Massenkeil an der Universität Bonn mit einer hymnologischen Arbeit zum Kirchenlied in der Aufklärungszeit.

Bis zu seinem 75. Geburtstag prägte er an vielen Stellen das musikalische und liturgische Profil im Erzbistum Köln entscheidend mit: in der Erzbischöflichen Kommission für Liturgie und Kirchenmusik, im Erzbischöflichen Prüfungsausschuss für Kirchenmusik, als Diözesanpräses des Cäcilienverbandes. Als Vorstandsmitglied der Werkgemeinschaft Musik hatte er bereits vor dem Mauerfall Begegnungen und Fortbildungen mit Kirchenmusikern in der damaligen DDR begleitet.

Besondere Freude bereitete Bretschneider auch die Ausbildung zukünftiger Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker: als Dozent für Liturgik und Kirchenmusikgeschichte an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf und an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. 2003 wurde er zum Honorarprofessor an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn ernannt. 
Von Beginn an hat er in der C-Ausbildung im Erzbistum Köln als Lehrer für Liturgie gewirkt  – nahezu bis zuletzt. Noch am 27. Februar 2021 hat er die Liturgikprüfungen abgenommen. Dazu hatte er sich noch eigens in das Videokonferenztool eingearbeitet.

Eine besondere Beziehung verband Wolfgang Bretschneider von Kindesbeinen an mit dem Bonner Münster. Hier konnte er in seinem priesterlichen und musikalischen Dienst immer wieder Theorie und Praxis verbinden. 

Sein segensreiches Wirken reichte weit über das Erzbistum hinaus. Bretschneider war Berater der Liturgie- und Musikkommission der Deutschen Bischofskonferenz. Deutlich mitgeprägt hat er das 2013 erschienene neue Gotteslob, auch im Eigenteil des Erzbistums Köln. Außerdem war er Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und in der CEDAME, der Europäischen Konferenz der Katholischen Kirchenmusikverbände und im Deutschen Musikrat (DMR). Dem Allgemeinen Cäcilienverband Deutschlands (ACV) diente er viele Jahre als Bundespräses und danach als Ehrenpräses.

Neben seinen zahlreichen Konzerten als Organist wirkte er auch bei vielen Rundfunk- und Fernsehübertragungen mit. Organisten und Chorsänger freuen sich über die von ihm herausgegebenen Chor- und Orgelbücher.
Besondere Bedeutung für das Singen in den Gemeinden dürfte seine Mitgliedschaft im AK SINGLES gehabt haben, dem er von Beginn an angehörte. Das zeigt sich besonders an seiner Mitarbeit am Liederbuch zum Düsseldorfer Katholikentag 1982, das Weichen stellte für eine signifikante Repertoireerweiterung ohne Scheuklappen mit vielen Spuren bis zum Gotteslob 2013. 

Unter den vielen Ehrungen, die sein breites und außergewöhnliches Engagement würdigen wollten, seien die Ernennung zum Päpstlichen Hauskaplan 1987, das Bundesverdienstkreuz 2003 und die Verleihung der Orlando di Lasso-Medaille des ACV erwähnt.

Wolfgang Bretschneider war ein ganz besonderer Mensch: wach im Hören und Wahrnehmen, sensibel, immer bestens informiert, sich niemals vordrängelnd oder wichtig machend. Eine vornehme Zurückhaltung war ihm eigen, ebenso ein feiner Humor. 
Sein Unterricht, seine Vorträge, seine Predigten waren immer eine mitreißende Mischung aus profunder Theorie und lebendiger Erfahrung. Anekdoten illustrierten das Gesagte oft auf eine für alle gut nachvollziehbare Weise. 

Zwischen Theologie und Kirchenmusik, zwischen Klerikern und Laien, zwischen Kirchenmusikern und Gemeinden war er ein immer Freude ausstrahlender Brückenbauer.
Vielen Menschen war er ein wichtiger und weiser Wegbegleiter. Häufig hat er Briefe mit dem Wunsch beendet: „Bleibe österlich gesinnt!“. Möge Gott ihm nun die Teilhabe am ewigen Ostern schenken, voll Licht und himmlischen Klangs.

R.I.P.

Msgr. Markus Bosbach / Prof. Richard Mailänder


(130321-ebkkm-ml)

 

Schirmherrschaft für „Musica Sacra Nova“

Erzbistum Köln – Päpstlicher Kulturrat – Musikwettbewerb

Köln. Der Päpstliche Kulturrat hat die Schirmherrschaft für den internationalen Komponistenwettbewerb „Musica Sacra Nova“ übernommen. Der Wettbewerb richtet sich an junge Komponisten bis 35 Jahren und will diese animieren, in ihrer musikalischen Sprache anspruchsvolle Werke für Chöre zu schreiben.

Jetzt hat der Päpstliche Kulturrat unter Leitung von Gianfranco Kardinal Ravasi die Schirmherrschaft über den Wettbewerb im Jahr 2021 übernommen. Im entsprechenden Schreiben von Kardinal Ravasi heißt es, dass der Kulturrat diese Schirmherrschaft in Anbetracht des hohen kulturellen und kirchlichen Wertes dieses Wettbewerbes und seines internationalen Interesses übernimmt.

Im Jahr 2014 wurde der jährliche Kompositionswettbewerb zum ersten Mal seitens des Erzbistums Köln zusammen mit dem Freundeskreis der Abtei Brauweiler ausgeschrieben und durchgeführt. Zur Förderung neuer geistlicher Chormusik im Jahr 2019 wurde ein neuer Vertrag mit weiteren Partnern abgeschlossen. Organisiert wird der Kompositionswettbewerb nun zwischen dem Erzbistum Köln, dem Freundeskreis der Abtei Brauweiler, der Musica Sacra Association Warschau, dem polnischen Kammerchor, der Hochschule für Kirchenmusik in Regensburg, dem Chorverband der Emilia Romagna und dem päpstlichen Institut für Kirchenmusik. Prof. Richard Mailänder, Erzdiözesankirchenmusikdirektor im Erzbistum Köln, koordiniert den Wettbewerb. (pek200930-sam)

Nähere Informationen finden Sie auf der Seite www.musicasacranova.com

Kompositionswettbewerb 2021 - Ausschreibung

Sie finden alle wichtigen Informationen [hier].

In 30 Schritten: Blattsingen leichtgemacht - Kölner Chorschule

Erzbistum Köln – Chormusik in Kirchengemeinden – Unterrichtsmaterial

Köln. Innerhalb eines Jahres das Blattsingen erlernen – dabei hilft das umfassende Lehrwerk „In 30 Schritten zum Blattsingen. Die Kölner Chorschule für Kinder“. Vom Blatt zu singen heißt, ohne Instrument die auf dem Notenblatt beschriebenen Töne wiederzugeben. Diese Fähigkeit gehört zu den Kernkompetenzen der Chorarbeit in kirchlichen Gemeinden.

Angelegt in 30 Schritten ergänzt das Material der Herausgeber Klaus Wallrath, Richard Mailänder, Odilo Klasen, Pia Gensler und Matthias Röttger die regelmäßige Probenarbeit. Geistliche und weltliche Liedbeispiele lockern die Übungen zusätzlich auf. Das variable Layout erleichtert den Einsatz in unterschiedlichen räumlichen und technischen Kontexten.

Das große Set des Lehrwerks besteht aus 20 Chorbüchern, einem Buch mit DVD, einem Chorbuch und einem Poster. Es kostet 99,95 Euro. Die großen und kleinen Sets sind Voraussetzung für alle weiteren Übungsmaterialien. Ausführliche Informationen gibt es unter www.carus-verlag.com/24074. Dort können das gesamte Set und ergänzende Materialien bestellt werden. (pek190515-mac)

Coronavirus-Pandemie - Aktuelle Informationen für die Kirchenmusik

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Zuletzt aktualisiert: 04.05.2021

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Zuletzt aktualisiert: 12.05.2021 - 07:15 Uhr