Gigabit Glasfaser-Anschlüsse für die Erzbischöflichen Schulen bis Mitte 2021

24. Februar 2021 (pek-210224-wey)

Köln/Bonn. Das Erzbistum Köln gehört zwar zu den ältesten Bistümern im deutschsprachigen Raum, ist aber ganz vorn #dabei, wenn es um die Digitalisierung seiner 33 Schulen geht. In den nächsten Monaten erhalten die Schulen neue Gigabit-Glasfaser-Anschlüsse der Telekom. Die ersten Schulen werden bereits im März angeschlossen.

Damit investiert das Erzbistum weiter gezielt in die Bildungschancen junger Menschen. Das Erzbistum unterhält drei Grundschulen, eine Hauptschule, 7 Realschulen, 17 Gymnasien und zwei Gesamtschulen, ein Weiterbildungskolleg, drei Berufskollegs sowie die Musikschule des Kölner Domchores. Jeder Standort hat dabei seinen eigenen Charakter und blickt auf eine lange Tradition zurück. Insgesamt werden aktuell rund 23.000 Schülerinnen und Schüler von mehr als 1.800 Lehrerkräften an den 33 Schulen unterrichtet. Sie profitieren künftig von mehr Bandbreite für den digitalen Unterricht. Jede dieser Schulen soll nun mit Surf-Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gigabit/Sekunde über das neue Glasfaser-Netz unterwegs sein können. Dies verschafft den Erzbischöflichen Schulen in der aktuellen Pandemiesituation positive Effekte für den Hybridunterricht. Der Netzausbau ist darüber hinaus ein wesentlicher Baustein im Prozess der Digitalisierung, den das Erzbistum für seine Schulen in großen Schritten voranbringt.

Digitale Schule: Mehr als nur der Glasfaser-Anschluss

Die Telekom bietet dem Erzbistum als Kooperationspartner symmetrische Breitband-Anschlüsse an, die gerade in Zeiten von hybridem Unterricht unverzichtbar sind. Diese Anschlüsse bieten die gleiche Geschwindigkeit im Down- und Upload. Im ersten Schritt sorgt das Unternehmen für den besten Zugang der Schulen an das Glasfaser-Gigabitnetz der Telekom. Das Ausbauprojekt umfasst rund 8 Kilometer Tiefbauarbeiten. Dabei werden etwa 35 Kilometer Glasfaser verlegt.

Parallel verfolgt das Erzbistum weitere Digitalisierungsprojekte an den Schulen. So investiert die Diözese neben der Ausstattung aller Lehrkräfte mit mobilen Endgeräten auch in Software, wie das Videokonferenzsystem Big Blue Button und die Lernplattform moodle. Zusätzlich wurden für bedürftige Schülerinnen und Schüler aus Mitteln des Sofortausstattungsprogramms des Digitalpaktes und Bistumsmitteln 2.500 iPads angeschafft.