Erzbistum Köln – Zertifizierung – Interreligiöser Dialog

11. September 2018 (pek180911)

Köln. Mit der Vergabe eines Zertifikats zum interreligiösen Dialog wurde am 10. September der Grundkurs „Interreligiöse Kompetenz“ im Prälat-Boskamp-Saal des Diözesan-Caritasverbands Köln abgeschlossen. Thematischer Schwerpunkt des Kurses war die Gestaltung des Miteinanders in einer religiös vielfältigen Gesellschaft durch den interreligiösen Dialog.

Die insgesamt 16 Teilnehmenden kamen aus verschiedenen Arbeitsfeldern (Caritas, Seelsorge, Jugendarbeit, Schule). Erstmalig hat eine Gruppe von fünf pastoralen Mitarbeitern aus dem Bistum Limburg teilgenommen. Teil des neunmonatigen Kurses war die Planung und Durchführung eines Projekts. Die Teilnehmenden bekamen die Gelegenheit, ihre Projekte vorzustellen und Erfahrungen miteinander zu teilen. „Wir haben wieder 16 engagierte Mitarbeitende zu Multiplikatorinnen und Multiplikatoren des interreligiösen Dialogs vor Ort ausgebildet“, freut sich Ute Gau vom Referat Dialog und Verkündigung des Erzbistums Köln.

Brücken zwischen Religionen bauen

„Der Kurs vermittelt nicht nur Wissen über andere Religionen, sondern reflektiert auch den eigenen Glauben und will zum interreligiösen Miteinander befähigen“, sagte Prof. Dr. Josef Freise von der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen. Susanne Lynen, die das Projekt für den Diözesan-Caritasverband betreut, fügt hinzu: „Besonders heute ist es wichtig, dass Menschen in unseren Reihen sind, die sich im Miteinander der Religionen auskennen und Brücken bauen können.“

Grundkurs Interreligiöse Kompetenz

Der Grundkurs Interreligiöse Kompetenz wird veranstaltet von der Hauptabteilung Seelsorge des Erzbistums Köln, dem Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln und der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Standort Köln.

 

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Das Bild kann im Rahmen der Berichterstattung über das Ereignis kostenfrei verwendet werden. Quelle: Erzbistum Köln/ Frings.