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52 Teilnehmende wandeln auf den Spuren des Heiligen Franziskus:Jugendwallfahrt der Internationalen Katholischen Seelsorge nach Assisi

Gruppe der Wallfahrt in Assisi
Datum:
23. Juli 2026
Von:
Newsdesk/vst
52 Jugendliche der internationalen Gemeinden waren mit Weihbischof Dominikus Schwaderlapp auf Wallfahrt in Assisi. Gemeinsam mit Ingbert Mühe folgten sie den Spuren des Heiligen Franziskus und besuchten auch das Grab von Carlo Acutis, der viele junge Gläubige anspricht.

Es ist Mittwochmorgen, im Reisebus Richtung Köln wird gerade der erste Rosenkranz des Tages gebetet. Unter ihnen sind Ingbert Mühe, Leiter der Internationalen Katholischen Seelsorge und Weihbischof Dominikus Schwaderlapp, die mit den Jugendlichen der Internationalen Gemeinden des Erzbistums Köln von einer Wallfahrt nach Assisi zurückkehren. 

Aus den französischen, spanischen, portugiesischen und anglophonen Gemeinden, aber auch aus der indischen und der chaldäischen Gemeinde hatten sich insgesamt 52 Jugendliche für die Fahrt angemeldet. Durch den spanischen Diakon Andrés Cornejo kam auch eine Gruppe deutscher Ministranten aus Düsseldorf Tempelfort mit, wo Cornejo als Diakon eingesetzt ist. Die meisten von ihnen kannten sich vorher noch nicht. "Eine ganz bunte Mischung. Beim täglichen Rosenkranz Gebet wurden die Gebete immer in einer anderen Sprache gesprochen: Auf Armenisch, Arabisch, Spanisch, Portugiesisch, Englisch und Italienisch", erzählt Ingbert Mühe begeistert. 

Teilnehmerin Jennifer Karnaseril

800 Jahre Franz von Assisi trifft auf Carlo Acutis

Die Idee nach Assisi zu fahren, kam von den Jugendlichen selbst, die gerne das Grab von Carlo Acutis besuchen wollten. "Carlo Acutis hatte ich persönlich nicht auf dem Schirm. Es hat aber wunderbar gepasst, weil dieses Jahr 800 Jahre Franz von Assisi gefeiert wird." Der erste Programmpunkt nach der Ankunft war deshalb ein Besuch in der Kirche Santa Maria Maggiore, wo Carlo Acutis in einem Glassarg liegt. Dort feierte die Gruppe mit Weihbischof Schwaderlapp eine Heilige Messe.

"Ich kann jetzt nachempfinden, warum Carlo Acutis hier begraben werden wollte. Seit ich hier bin, spüre ich eine ganz besondere Atmosphäre. Man fühlt, dass man an einem ganz besonderen Ort angekommen ist", schwärmt Jennifer Karnaseril aus der syro-malankarischen Seelsorgestelle im Erzbistum Köln. 

Weihbischof Schwaderlapp feiert den Abschlussgottesdienst

Vielseitiges Programm

In den nächsten Tagen besuchten die Jugendlichen die verschiedenen Gräber, Kirchen und Orte, wo der Heilige Franziskus gewirkt hatte. Highlight war eine Wanderung zu einem Kloster auf dem Monte Subiaco, zu einer Stelle, wo Franz von Assisi häufig geschlafen hat. Währenddessen schwiegen alle. Trotz der frühen Uhrzeit und der langen Wanderung waren alle begeistert dabei.

In der Unterkunft im Schwesternhaus durfte am Sonntagabend das gemeinsame Schauen des Finales der Fußballweitmeisterschaft nicht fehlen. Besonders bewegend war für Mühe, dass er mit seinem Sohn in den Gottesdiensten für die musikalische Begleitung sorgte.

Den Abschluss bildete ein Gottesdienst am Grab des Heiligen Franziskus mit Weihbischof Schwaderlapp. Er bedankte sich bei den Jugendlichen, die sich so offen auf die Wallfahrt eingelassen hatten. Er fasste zusammen: "Ich habe auf dieser Wallfahrt viele freudige, lachende glückliche Gesichter gesehen."

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