Kardinal Woelki firmt 35 Frauen und Männer in Wuppertal

Der Heilige Geist als Balsam für die Seele

27. November 2023 Newsdesk/dko
Eine junge Frau wird von Kardinal Woelki gefirmt.

Köln. Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki hat am Freitagabend, den 24. November, in der Wuppertaler St. Laurentius-Kirche 35 Erwachsenen das Sakrament der Firmung gespendet. Auf „ihr persönliches Pfingstfest“ hatten sich die aus dem ganzen Erzbistum Köln stammenden Firmlinge in einem Firmkurs der FIDES-Stellen intensiv vorbereitet.

Das Wirken des Heiligen Geistes

„Wer sich für das Wirken Gottes öffnen lässt, der kommt nicht zu kurz. Für ihn wird der Heilige Geist Balsam für die Seele sein“, erläuterte Kardinal Woelki während der feierlichen Gottesdienstes das Wirken des Heiligen Geistes. Die Salbung mit dem Chrisamöl gehe nicht nur unter die Haut, sondern auch an die Identität, so der Kölner Erzbischof. Mit der Firmung würden die Kandidaten ein Glaubenszeugnis abgeben und in ihrem Glauben bestärkt werden. Begleitet wurden die 35 Neugefirmten an diesem Tag von ihren Firmpaten, Familienangehörigen und Freunden.

Das Sakrament der Firmung

Die Firmung ist eine der sieben Sakramente. Neben der Taufe und der Erstkommunion gilt sie als eine Form der Initiation in die christliche Glaubensgemeinschaft. Durch die Spendung des Firmsakraments soll die Beziehung zwischen den Gefirmten und Christus gestärkt werden. In den deutschen (Erz-)Bistümern findet die Firmung in der Regel zwischen dem 14. und 16. Lebensjahr statt.

Firmungen für Erwachsene

Die Erwachsenenfirmungen finden in der Regel zweimal jährlich an wechselnden Orten im Erzbistum Köln statt: am Samstag vor Pfingsten sowie am Freitag nach dem Christkönigssonntag. Die KGI-Fides-Stellen begleitet dabei insbesondere Erwachsene (ab 14 Jahren), die getauft, gefirmt oder in die katholische Kirche (wieder) aufgenommen werden möchten. Im Erzbistum Köln lassen sich über 300 Erwachsene im Jahr taufen.