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Gemeinsam Kindheit gestalten:Kita-Träger Katholino lebt, wächst und gedeiht

Ein Foto zeigt eine Gruppe Kindergartenkinder mit einer Erzieherin im Garten des Kindergartens.
Datum:
29. Sept. 2026
Von:
Newsdesk/sth
Kitas sind für viele Kinder und Familien der erste Ort, an dem sie Kirche erleben. Mit Katholino – Kitas im Erzbistum Köln gGmbH – bündelt das Erzbistum Köln die Trägerschaft seiner Einrichtungen unter einem gemeinsamen Dach. Ziel ist eine zukunftsfähige, wirtschaftlich stabile und pastoral starke Kita-Landschaft, in der pädagogische Teams sich ganz auf die Kinder und ihre Familien konzentrieren können.

Wenn morgens die ersten Kinder ihre Kita betreten, beginnt ein Alltag voller Entdeckungen. Es wird gespielt, gelacht, gelernt und getröstet. Erzieherinnen und Erzieher begleiten und fördern die Kinder, feiern mit ihnen Feste im Kirchenjahr und vermitteln Werte wie Respekt, Gemeinschaft und Nächstenliebe.

Für viele Kinder und Familien sind katholische Kindertageseinrichtungen der erste Ort, an dem sie Kirche unmittelbar erleben. Damit die Arbeit an diesem wichtigen Ort gelingt, braucht es jedoch im Rücken engagierter pädagogischer Fachkräfte eine starke Stütze. Hinter jeder Einrichtung stehen die Aufgaben Personalgewinnung, Finanzverwaltung, Gebäudemanagement, Qualitätsentwicklung und zahlreiche gesetzliche Anforderungen – Herausforderungen, die in den vergangenen Jahren deutlich komplexer geworden sind.

Ein Foto zeigt den Amtsleiter des Erzbischöflichen Generalvikariats Frank Hüppelshäuser und Katholino-Geschäftsführerin Agnes Busch.

Operativer Start: 1. August 2025

Mit der Gründung des zentralen Trägers „Katholino – Kitas im Erzbistum Köln gGmbH“ hat das Erzbistum Köln einen wichtigen Schritt unternommen. Es bündelt die Trägerschaft seiner Kindertageseinrichtungen in einer professionellen Organisation und schafft so die Grundlage für eine langfristig starke katholische Kita-Landschaft. Zum operativen Start am 1. August 2025 wechselten die ersten 35 Kitas unter das Dach des neuen Trägers.

Bis August 2027 sollen schrittweise über 500 katholische Kitas mit rund 32.000 Kindern und etwa 8.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern folgen. An die Stelle von rund 170 Einzelträgern tritt eine gemeinsame Struktur, die kirchliche Verantwortung mit professioneller Steuerung verbindet. Unter dem Strich soll diese organisatorische Veränderung dazu führen, die Verwaltungskosten um eine zweistellige Millionensumme zu senken. Es entsteht damit auch nicht weniger als einer der größten Kita-Träger in Deutschland.

Hilfe im Hintergrund - Freiräume für pädagogische Arbeit

Der Schritt ist Teil der strategischen Weiterentwicklung des Erzbistums Köln. Die Anforderungen an Kita-Träger wachsen stetig und verlangen spezialisierte Strukturen. Viele ehrenamtliche Kirchenvorstände stoßen hier verständlicherweise an ihre Grenzen. Katholino übernimmt deshalb zentrale Aufgaben wie Personalverwaltung, Controlling, Qualitätsmanagement und die Begleitung von Bau- und Investitionsmaßnahmen. Kita-Leitungen gewinnen dadurch Freiräume für das, worauf es im Alltag ankommt – die pädagogische Arbeit mit den Kindern und die Zusammenarbeit mit den Familien.

Wo bislang zahlreiche einzelne Träger Verwaltungsaufgaben wahrnahmen, entstehen nun gemeinsame Standards und zentrale Prozesse. Eine eigenständige Trägergesellschaft erlaubt eine transparente Steuerung, eine professionelle Nutzung von Förderprogrammen und eine strategische Planung von Sanierungen und Neubauten sowie die gebündelte Vertretung auf politischem Parkett.

Dabei bleibt der eigentliche Auftrag unverändert: Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten, Familien zu unterstützen und christliche Werte im Alltag erfahrbar zu machen. Katholino versteht sich als starker und verlässlicher Partner für die einzelnen Kindertageseinrichtungen, ihre Mitarbeitenden und die Kirchengemeinden.

Netzwerk entsteht - Verbindung zu Gemeinden bleibt

Die Entwicklung schreitet kontinuierlich voran: Bereits 285 Kindertageseinrichtungen gehören aktuell schon zu Katholino. Mit jedem weiteren Übergang wachsen die Möglichkeiten, Prozesse zu vereinheitlichen, Synergien zu nutzen und die Einrichtungen nachhaltig zu stärken. So entsteht Schritt für Schritt ein Netzwerk, das Professionalität, Wirtschaftlichkeit und katholisches Profil miteinander verbindet.

Die Entscheidung für eine zentrale Trägerstruktur ist im Erzbistum Köln ausdrücklich und nicht zuletzt eine pastorale Entscheidung. Kitas wurden als einer von fünf pastoralen Schwerpunkten benannt – als Orte, an denen Kinder Glauben einüben, Gemeinschaft erleben und Werte kennenlernen, die weit über den Kita-Alltag hinauswirken. Katholino schafft dafür die organisatorischen Voraussetzungen, damit sich die Einrichtungen auf ihren pädagogischen und pastoralen Auftrag konzentrieren können und die Verbindung zu den Kirchengemeinden dauerhaft erhalten bleibt.

Thumbnail Video Katholino

Eine Kita wechselt zu Katholino

Jana Morschhäuser, Leiterin der Katholischen Kita Taborplatz in Köln, schildert, wie sie den Übergang zu Katholino erlebt hat und welche Vorteile sie mit dem neuen Träger verbindet.

Über Katholino

Katholino ist der Kita-Träger des Erzbistums Köln. Ziel ist es, katholische Kindertageseinrichtungen organisatorisch, personell und wirtschaftlich zukunftsfähig aufzustellen. Bereits 285 Einrichtungen gehören heute zu Katholino.

Bis August 2027 sollen über 500 katholische Kindertageseinrichtungen des Erzbistums Köln in die gemeinsame Trägerstruktur überführt sein. Durch die Bündelung von Verwaltung, Personalmanagement, Qualitätsentwicklung und Controlling werden Einrichtungen und Kirchengemeinden spürbar entlastet. Im Zielbild vereint Katholino rund 32.000 Kinder und 8.500 Mitarbeitende unter einem gemeinsamen Dach.

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