Kirchliche Verkündigung im digitalen Wandel

3. September 2021 pek210903

Erzbistum Köln. Nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie hat das Themenfeld Digitalisierung in der Pastoralen Arbeit im Erzbistum Köln zuletzt verstärkt Einzug gehalten. Die Art, wie haupt- und ehrenamtlich Engagierte in den Gemeinden, Einrichtungen und Institutionen miteinander arbeiten, hat sich durch die Kontaktbeschränkungen massiv verändert.

Das bringt auch Chancen mit sich: Es werden neue Ideen entwickelt und neue Wege erschlossen, im digitalen Wandel den kirchlichen Verkündigungsauftrag umzusetzen.

Mit der Online-Tagung „Gemeinschaft leben in einer digitalen Gesellschaft“ lädt die Hauptabteilung Seelsorge des Erzbischöflichen Generalvikariats Menschen, die sich in der Pastoralen Arbeit engagieren, dazu ein, die Erfahrungen digitaler Angebote in der Corona-Pandemie zu reflektieren und sich mit den Möglichkeiten und Risiken der Digitalität für das kirchliche Handeln auseinanderzusetzen. 

Es wird diskutiert, an welchen Stellen die Theologie einen Beitrag zur Orientierung in der Debatte über ethische und anthropologische Implikationen des digitalen Wandels zu geben vermag und wie darin der kirchliche Verkündigungsauftrag verwirklicht werden kann. Zudem werden Möglichkeiten aufgezeigt, die Digitalisierung auch für den eigenen Bereich nutzbar zu machen.

Die Online-Tagung findet am 2. Oktober, voraussichtlich von 9.30 Uhr bis 16 Uhr statt. Als Experte hat unter anderem Prof. Alexander Filipovic, Sozialethiker, Medienethiker und Theologe bereits zugesagt.