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Leben, Freude, Zukunft:Ökumenischer Gottesdienst eröffnet „Licht.Kirche“ auf der Landesgartenschau in Neuss

Am Samstag, 18. April 2026, feierte Weihbischof Steinhäuser den Eröffnungsgottesdienst in der Licht.Kirche auf der Landesgatenschau 2026 in Neuss.
Datum:
20. Apr. 2026
Von:
Newsdesk/hms
Ein buntes ökumenisches Zeichen setzte der Eröffnungsgottesdienst der Landesgartenschau: Rund um eine Freiluftbühne, neben leuchtenden Blütenteppichen und Themengärten, feierten zahlreiche Gläubige gemeinsam den Auftakt der „Licht.Kirche“. Während der gesamten Laufzeit der Landesgartenschau bis zum 11. Oktober will das Projekt Hoffnung vermitteln. Gestaltet wird es von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) im Rhein-Kreis Neuss.

Geleitet wurde der Gottesdienst am vergangenen Samstag von Weihbischof Rolf Steinhäuser und dem Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Dr. Thorsten Latzel. Bereits zu Beginn wurde das Leitmotiv des Projekts deutlich: „Leben, Freude, Zukunft“. In seiner Predigt würdigte Latzel die Landesgartenschau als Ort der Schöpfungserfahrung. Christlicher Glaube, so betonte er, sei geprägt von Freude und Zuversicht – auch angesichts globaler Krisen. Mit Bildern aus der Natur, etwa vom Wachsen eines Samens, machte er deutlich, dass Gottes Wirken oft im Verborgenen geschieht, aber reiche Frucht bringe. Gerade in einer „verrückten Zeit“ brauche es Orte wie die „Licht.Kirche“, an denen Menschen Hoffnung und Gemeinschaft erfahren, betonte Latzel.

Am Samstag, 18. April 2026, feierte Weihbischof Steinhäuser den Eröffnungsgottesdienst in der Licht.Kirche auf der Landesgatenschau 2026 in Neuss.

Ort der Ruhe, Begegnung und Freude am Leben

Steinhäuser stellte in seiner Einführung und in einem Gebet die Verantwortung für die Schöpfung in den Mittelpunkt. Er bat um Gottes Segen für das Gelände, für alle Mitarbeitenden und Besucher sowie für ein gutes Miteinander. Die Gartenschau solle ein Ort der Ruhe, der Begegnung und der Freude am Leben sein. Was gesät werde, wachse und blühe, verweise auf Gottes Liebe, sagte Steinhäuser. Dies ermutige dazu, das Natursystem und die Ökologie in Ordnung zu halten. Auch über den Gottesdienst hinaus verstehe sich die kirchliche Präsenz auf der Schau als missionarisches und dialogisches Angebot. Es gehe darum, Menschen außerhalb klassischer kirchlicher Räume anzusprechen und zur Dankbarkeit für die Schöpfung einzuladen.

Auf dem Gelände der Landesgartenschau, das auf der ehemaligen Galopprennbahn im Stadtzentrum von Neuss liegt, hat die „Licht.Kirche“ am Garten der Begegnung ihren Platz gefunden. Neben dem illuminierten Andachtsraum, einem Glockenturm und Kräutergärten, wie sie etwa in Klöstern vorkommen, gibt es dort Möglichkeiten zum Verweilen. Dazu gehört auch eine „Bank der guten Erinnerung – Bank der guten Gespräche“, auf die etwa Botschaften und Wünsche geschrieben werden können.

Am Samstag, 18. April 2026, feierte Weihbischof Steinhäuser den Eröffnungsgottesdienst in der Licht.Kirche auf der Landesgatenschau 2026 in Neuss.

Vielfältiges Programm für Kinder, Familien und Senioren

Zur Teilnahme lädt auch das breit gefächerte Programm der „Licht.Kirche“ ein, das mit rund 450 Veranstaltungen einen hohen Anteil am Gesamtprogramm der Gartenschau hat. Von täglichen Andachten über Konzerte, Lesungen, Chortage und Mitmachaktionen bis hin zu Angeboten für Kinder, Familien und Senioren reicht die Palette. Aber auch offene Gesprächsangebote gehören dazu, wie Projektkoordinatorin Dr. Ulrike Nienhaus erläuterte. Betreut wird die „Licht.Kirche“ von einem ökumenischen Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen, die täglich vor Ort und ansprechbar sind.

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