Erzbistum Köln – Apostolisches Schreiben – Verständnis der Heiligen Schrift

25. Januar 2021 (pek210125-sam)

Rom. In Deutschland und somit auch im Erzbistum Köln wird am letzten Sonntag im Januar, in diesem Jahr am 31. Januar, der „Sonntag des Wortes Gottes“ begangen. Papst Franziskus hatte diesen in seinem Apostolischen Schreiben „Aperuit illis“ vom September 2019 eingeführt. 

Der Heilige Vater widmet in seinem Apostolischen Schreiben diesen eigenen Bibelsonntag der Feier, dem Nachdenken und der Verbreitung des Wortes Gottes. Der Titel des Schreibens – „Aperuit illis“ – ist der Emmausgeschichte entlehnt, in der es von Jesus heißt: „Darauf öffnete er ihren Sinn für das Verständnis der Schriften“ (Lk 24,45). Hier erweist sich Jesus selbst als der Schlüssel zum Verständnis der Heiligen Schrift – weil sich in ihm der Heilswille Gottes erschließt, von dem die ganze Heilige Schrift Zeugnis gibt. Der Sonntag des Wortes Gottes soll dazu dienen, dies zu entdecken.

Im Dezember 2020 hat die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung eine „Note zum Sonntag des Wortes Gottes“ veröffentlicht, die sowohl das Anliegen dieses Sonntags erschließt, wie auch praktische Hinweise gibt.

Termin des "Sonntag des Wortes Gottes"

Papst Franziskus hat den weltweiten "Sonntag des Wortes Gottes" auf den 3. Sonntag des kirchlichen Jahreskreises gelegt. Die Weltkirche hat den Sonntag des Wortes Gottes somit in diesem Jahr bereits gestern, am 24.01.2021, gefeiert. 

Die Deutsche Bischofskonferenz hat jedoch im Frühjahr 2020 entschieden, dass der weltweite Sonntag des Wortes Gottes in Deutschland gleichzeitig mit dem ökumenischen Bibelsonntag gefeiert wird. So werden nun in Deutschland beide „Bibelsonntage“ dauerhaft am letzten Sonntag im Januar begangen. Der erste Termin dieses zusammengelegten Bibelsonntages und des Sonntags des Wortes Gottes ist der 31. Januar 2021.

> Pressemitteilung der DBK vom 13. Januar 2021