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Gebets- und Hilfsgemeinschaft: Tokyo-Sonntag 2026 im Bonner Münster:Tokyo-Sonntag 2026: Erzbistümer Köln und Tokio stehen gemeinsam an der Seite der Menschen in Myanmar

Gruppenfoto einer 15-köpfigen Pfadfinder-Delegation aus dem Erzbistum Tokio bei einem Besuch in Köln
Datum:
20. Jan. 2026
Von:
pek260120-gad
Besonders wird der „Tokyo-Sonntag“ am Sonntag, 25. Januar, um 12:00 Uhr im Bonner Münster gefeiert. Im Mittelpunkt steht die langjährige Gebets- und Hilfsgemeinschaft der Erzbistümer Köln und Tokio sowie die Solidarität mit der Kirche und den Menschen in Myanmar.

Zum 72. Mal begehen die Erzbistümer Köln und Tokio am 25. Januar den „Tokyo-Sonntag“. Die gemeinsame „Gebets- und Hilfsgemeinschaft“ richtet ihren Blick auf Myanmar, wo die Menschen seit dem Militärputsch vor fünf Jahren weiterhin unter den gravierenden Folgen von Gewalt, Vertreibung und politischer Instabilität leiden. Die Kirche vor Ort steht den Betroffenen mit seelsorglicher Begleitung und konkreter Hilfe zur Seite und setzt sich für Dialog und Versöhnung über ethnische und religiöse Grenzen hinweg ein. Zeitgleich wird an diesem Tag in Tokio der „Köln-Sonntag“ gefeiert.

In allen Gottesdiensten beider Erzbistümer wird an diesem Wochenende für die Menschen in Myanmar gebetet und die Kollekte gesammelt. Die beiden Erzbistümer Tokio und Köln blicken gemeinsam mit Sorge auf die angespannte Situation in dem südost-asiatischen Land und ermutigen dazu, durch die Kollekte und Gebete Solidarität zu zeigen.

Gottesdienst im Bonner Münster

Der Gottesdienst im Bonner Münster findet am Sonntag, 25. Januar, um 12:00 Uhr statt und wird von Stadtdechant Msgr. Dr. Markus Hofmann zelebriert. Die Predigt hält Generalvikar Guido Assmann, der im August 2025 die Gelegenheit zu einem Besuch in Myanmar hatte. In seiner Ansprache wird er von persönlichen Eindrücken berichten und Einblicke in die aktuelle Situation der Kirche und der Bevölkerung vor Ort geben. Die Lesung und die Fürbitten werden von japanischen Caritasschwestern aus Düsseldorf vorgetragen, teilweise auch in japanischer Sprache.

Partnerschaft zwischen Köln und Tokio

Der Kölner Kardinal Josef Frings und sein japanischer Amtsbruder Peter Tatsuo Doi aus Tokio riefen den „Tokyo-Sonntag“ im Jahr 1954 als eine „Gebets- und Hilfsgemeinschaft“ ins Leben. Eine finanzielle Unterstützung aus Köln für das Partnerbistum Tokio ist schon seit dem japanischen Wirtschaftsaufschwung der 1960er- und 70er-Jahre nicht mehr nötig. Gemeinsame Besuche in den Partnerbistümern, wie etwa durch junge Pfadfinderinnen und Pfadfinder bei der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg, beleben seither die langjährige Freundschaft.

Jubiläum

Im Jahr 2026 bereitet der Bereich Weltkirche & Dialog zudem ein großes Jubiläum vor: Vom 2. bis 4. Oktober 2026 wird "50 Jahre Weltkirche" mit einem großen, weltkirchlichen Fest gefeiert.

Webseite der Diözesanstelle Weltkirche-Dialog im Erzbistum Köln

Website der Gebets- und Hilfsgemeinschaft Tokyo-Köln

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Erzbistum Tokio

Christen sind in Japan eine kleine Minderheit. Auf dem Gebiet des Erzbistums Tokio leben etwa 19 Millionen Menschen, nur etwa 96.000 davon sind katholisch. Das entspricht nur etwa 0,5 % der Einwohner. Geographisch erstreckt sich das Erzbistum heute auf die japanischen Präfekturen Tokio und Chiba.

1891 wurde das Erzbistum Tokio gegründet, nachdem das Christentum bis 1873 in Japan offiziell verboten war. Seit Dezember 2017 ist Tarcisius Isao Kikuchi Erzbischof von Tokio.

Das Erzbistum Tokio bildet zusammen mit den Bistümern Niigata, Saitama, Sapporo, Sendai und Yokohama die Kirchenprovinz Tokio, die sich über Ostjapan erstreckt.

Hinweis zur Schreibweise von Tokio/Tokyo

Grundsätzlich wird die Stadt Tokio laut Duden mit "i" geschrieben, die Schreibweise mit "y" ist als Nebenform möglich. Der "Tokyo-Sonntag" ist ein feststehender Begriff im Erzbistum Köln und wird daher mit "y" geschrieben. Ansonsten wird in diesem Artikel die Hauptform der Schreibweise genutzt.

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