Redaktionen aus Neuss und Köln ausgezeichnet

21. März 2022 pek220319-abe/sgr

Köln. Das Magazin civitas der katholischen Kirchengemeinde St. Clemens und Mauritius ist der „Pfarrbrief des Jahres 2021“. Das Redaktionsteam aus den Kölner Stadtteilen Buchforst, Buchheim und Mülheim setzte sich im Wettbewerb gegen 30 weitere Pfarrbriefredaktionen aus dem gesamten Erzbistum Köln durch.

Preisgekrönt: Redaktionen aus Neuss und Köln ausgezeichnet

Im Rahmen der Tagung für Öffentlichkeitsarbeit des Erzbistums Köln am 19. März gab der Schirmherr des Wettbewerbs, Generalvikar Dr. Markus Hofmann, die Auswahl der Jury bekannt. Der diesjährige Wettbewerb stand unter dem Motto „Vielstimmig! Glauben hat viele Seiten“.

In ihrer Laudatio hob die Jury insbesondere die Empathie der Beiträge und die vielen verschiedenen Zugänge zum Thema „Kraftquelle“ hervor. Mit dem zweiten Platz wurde der Pfarrbrief der Pfarreiengemeinschaft Neuss „Rund um die Erftmündung“ zum Thema Musik prämiert. Doppelt jubeln konnten die Redaktionsmitglieder der katholischen Kirchengemeinde Christus König in Porz: Ihr Magazin „Sieben“ belegte den dritten Platz, und ihre Website „Guter Grund“ wurde mit dem Zukunftspreis für die beste Redaktion einer Gemeinde-Website ausgezeichnet.

In der Jury des seit 2016 jährlich stattfindenden Wettbewerbs arbeiteten in diesem Jahr Christine Tapé-Knabe, Referentin für Printmedien und Literatur im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, die Kommunikationsdesignerin Claudia Ott und der Düsseldorfer Hochschulpfarrer Stefan Wißkirchen.

Professor Sellmann: Christinnen und Christen sind Möglichkeits-Menschen

Die Online-Tagung eröffnete Professor Matthias Sellmann vom Zentrum für angewandte Pastoralforschung der Universität Bochum mit einem Impulsvortrag zum Thema: „Was fehlt unserer Gesellschaft, wenn Christinnen und Christen fehlen?“ Diese vergleicht er mit Bildhauern. Wie Bildhauer in einem Steinblock einen Löwen sehen könnten, seien sie in der Lage, die Möglichkeiten hinter Realitäten zu sehen und Möglichkeiten zu schaffen: „Geistliche Menschen sind Möglichkeits-Menschen“, sagte Sellmann, „und sie sind für unsere Gesellschaft unverzichtbar.“ Er lobte die in der Öffentlichkeitsarbeit Engagierten, die mit ihrer Arbeit diese Haltung leben und kommunizieren.

In 11 Workshops ging es im Anschluss für die rund 100 Teilnehmenden um die Konsequenzen seiner Thesen für die kirchliche Öffentlichkeitsarbeit und um praktische Tipps für den Pfarrbrief, die Markenbildung, das Netzwerken vor Ort und die Gestaltung von Videoclips und Social Media.

Seit über 20 Jahren findet der Diözesantag Öffentlichkeitsarbeit jährlich statt. Der Tag hat sich als fester Termin für die Mitarbeitenden in der Öffentlichkeitsarbeit von Seelsorgebereichen etabliert und dient der Fortbildung und dem Austausch. Er wird gemeinsam vom Bildungswerk und der Kommunikationsabteilung des Erzbistums Köln organisiert.

Beliebte Tradition: Wettbewerb und die Tagung für Öffentlichkeitsarbeit

Seit sieben Jahren zeichnet das Erzbistum Köln den Pfarrbrief des Jahres aus. Mit dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Generalvikar Dr. Markus Hofmann, soll das Engagement der vielen, meist ehrenamtlich tätigen Redaktionen und die hohe Qualität der Pfarrbriefe gewürdigt werden. Die Jury zeichnete in diesem Jahr die Pfarrbriefe aus, die ein Thema vielstimmig, also aus unterschiedlichen und überraschenden Perspektiven redaktionell und gestalterisch beleuchten. Mit dem Zukunftspreis „Kirchliche Kommunikation im Wandel“, der in diesem Jahr zum 2. Mal vergeben wurde, honorierte die Jury die redaktionell beste Webseite einer Gemeinde im Erzbistum Köln. Der Zukunftspreis „Kirchliche Kommunikation im Wandel“ wurde zum zweiten Mal ausgeschrieben. 

Weiterführende Informationen unter www.dioezesantag.de und www.erzbistum-koeln.de/pfarrbrief.